Montag, 15. Mai 2017, 16:53 Uhr

ESC: Promi-Schreck Vitalii Sediuk hat wieder zugeschlagen

Der Eurovision Song Contest am Samstag in Kiew ist nicht nur wegen des wieder einmal sehr schlechten Ergebnisses für Deutschland immer noch in aller Munde. Auch ein anderer Vorfall sorgte dafür, dass man ihn nicht vergisst: der irre ESC-Flitzer, der aus dem Nichts auf die Bühne sprang und den 200 Millionen Zuschauern sein blankes Hinterteil entgegenstreckte.

Das Ganze geschah dann auch während eines Auftritts der ukrainischen Vorjahressiegerin Jamala (die sich übrigens unglaublich professionell dabei verhielt) und die gerade ihr neues Lied präsentierte. Der Herr wurde kurz darauf von Ordnern von der Bühne gezerrt. Dabei soll es sich Medienberichten zufolge um einen Altbekannten handeln, nämlich Promi-Crasher Vitalii Sediuk (28). Zunächst war aufgrund einer australischen Flagge, die dieser während seiner Aktion um seinen Körper trug „natürlich“ auf einen Australier hin spekuliert worden.

Das wollten aber diese verständlicherweise nicht einfach so auf sich sitzen lassen und haben recherchiert bis der australische ‚SBS News’-Korrespondent Brett Mason auf Twitter verkündete: „Ich kann jetzt bestätigen, dass der Eurovision-Flitzer NICHT Australier war – sondern Vitalii Sediuk.“ Der in der Ukraine geborene Schwerenöter hat sich in den letzten Jahren bekanntlich für seine irren, respektlosen, absolut sinnfreien und noch weniger lustigen Aktionen einen Namen in der Promi-Szene gemacht. Da wurden nämlich unter anderem schon Kim Kardashian (36), Gigi Hadid (22), Brad Pitt (53), Will Smith (48) und America Ferrera (33) Opfer seiner idiotischen „Pranks“, wie man so schön auf neudeutsch sagt.

Diese brachten dem selbsternannten „Entertainment Hollywood Reporter“ auch schon einmal einen Gefängnisaufenthalt und – laut US-Medienberichten – sogar den Verlust seiner früheren Arbeitsstelle bei einem ukrainischen TV-Sender ein.

Bekanntlich scheint der etwas irre 28-Jährige noch immer nicht daraus gelernt zu haben, was Fragen nach dem Geisteszustand des Herren aufwirft. Die ukrainische Regierung war von dem Auftritt in Kiew aber ebenfalls nicht begeistert wie es scheint. ‚Reuters’ zufolge hätten sie Sediuk „für 72 Stunden“ inhaftiert. In einem Facebook-Post erklärte der ukrainische Innenminister Arsen Avakov, dass dem Herrn entweder eine Geldstrafe oder sogar bis zu fünf Jahren Haft blühen könnte: „Sediuk ist ein ukrainischer Staatsbürger. Während der Performance unserer Jamala hat er sich, seinen eigenen Worten zufolge entschieden, sein Hobby zu verwirklichen, nachdem er ‚inoffiziell als provokativer Journalist’ arbeitet.“ Bleibt abzuwarten, was Vitalii Sediuk dieses Mal für seine Aktion bevorsteht. Es ist aber davon auszugehen, dass das den „Herren“ – wie auch sonst – für die Zukunft wenig beeindrucken wird…(CS)