Mittwoch, 17. Mai 2017, 14:04 Uhr

Charlie Hunnam: Angst vor Karriere-Aus

Charlie Hunnam lebt in „ständiger Angst“ zu versagen. Der 37-Jährige ist im Moment einer der gefragtesten Schauspieler in Hollywood. Er spielte in einer Reihe von Blockbustern wie ‚Pacific Rim‘ und ‚King Arthur: Legend of the Sword‚ mit.

Charlie Hunnam: Angst vor Karriere-Aus
Foto: Lexi Jones/WENN.com

Trotz seiner vielversprechenden Laufbahn hat der Star Angst, dass seine Karriere ein frühzeitiges Ende nehmen könnte. Gegenüber der Website ‚Den of Geek‘ erzählt er: „Jeder, der in so einem kreativen Beruf arbeitet, lebt in ständiger Angst, dass das Geld ausgeht und man nicht mehr die Möglichkeit bekommt, weiterzuarbeiten. Besonders in der Filmindustrie sind wir alle abhängig von dem finanziellen Erfolg eines Filmes. Es ist ein stark umkämpfter Wettbewerb.“

Aufgrund dieser Situation habe der Schönling Bedenken, was seine Langzeit-Karriere als Schauspieler angeht. „Ich denke, ich bin nicht der Einzige, der in ständiger Angst lebt, dass meine Karriere irgendwann zu Ende ist.“ Trotzallem glaubt der Brite fest daran, dass man alles schaffen kann. Wichtig sei nur zu verstehen, dass es harte Arbeit sei und man mit Misserfolgen auf dem Weg zum Ziel rechnen müsse. „Der Schlüssel zum Erfolg ist, die Überzeugung und das Durchhaltevermögen zu haben, nach jedem Misserfolg wieder aufzustehen und es noch einmal zu versuchen.“

Hunnam möchte in Zukunft auch gern weitere „originelle“ Filme drehen. Die heutigen Kinotrends machen es jedoch schwer bis fast unmöglich, solche Geschichten zu erzählen. 98 Prozent der Einnahmen in der Entertainment-Industrie stammen von Mainstream-Filmen, die auf das breite Publikum abzielen. Nichtsdestotrotz versuche der Star weiterhin, kreative Filme zu machen. „Die Zeiten in den 1970er Jahren, den goldenen Kinozeiten, sind vorbei. Damals wurden furchtlose Geschichten – originelle Geschichten über Erwachsene, erzählt. Es ist nicht nur die Kultur des Filmemachens im Moment, aber man muss dagegen ankämpfen, richtig? Ich weiß nicht, wo wir gerade stehen. Aber ich weiß, dass es von Tag zu Tag schwieriger wird …“.