Donnerstag, 18. Mai 2017, 22:59 Uhr

Chris Cornell hat sich erhängt

Chris Cornell, Frontmann der US-Band Soundgarden, hat in der Nacht zum Donnerstag Selbstmord begangen. Der 52-Jährige wurde heute morgen nach einem Konzert in Detroit tot in seinem Hotelzimmer gefunden.

Chris Cornell hat sich erhangen
Foto: Sakura/WENN.com

Ein Gerichtsmediziner bestätigte laut Agentur AP, dass der Musiker einem Suizid erlegen ist. Der Rockstar erhängte sich im Badezimmer seines Hotel-Apartments im MGM Grand Hotel in Detroit. Medienberichten zufolge habe ein Freund der Familie kurz nach Mitternacht am Donnerstagmorgen den Rettungsdienst alarmiert. Er wollte – einem Bericht der ‚Free Press Detroit‘ zufolge – nach dem Musiker sehen, wo er Cornell nur noch leblos vorfand.

In einem Statement der Gerichtsmedizin heißt es: „Die Todesursache wurde als Selbstmord durch Erhängen bestimmt. Ein vollständiger Autopsiebericht liegt noch nicht vor. Es gibt keine weiteren Informationen zu diesem Zeitpunkt.“

Soundgarden hatten ihre Show um 23 Uhr im Fix-Theatre in Detroit beendet. Vor dem Auftritt hatte der Musiker seinen letzten Tweet abgesetzt: Ein Bild vom Auftrittsort, dem „Fox Theatre“ und die Worte „#Detroit – endlich zurück in Rock City!!!“. Chris Cornell galt als Mitbegründer der Grunge-Rock-Szene. Mit seiner Band Soundgarden feierte er weltweit Erfolge, vor allem mit der Hymne „Black Hole Sun“. (KT/Dpa)