Donnerstag, 18. Mai 2017, 12:55 Uhr

Donald Trump kopiert Rede aus "Natürlich Blond"?

Plagiat, Plagiat, Plagiat im weißen Haus. Nachdem Melania Trump (47) schon mehr oder weniger Eins zu Eins die Rede von Michelle Obama (53) kopierte, zieht ihr Mann Donald (70) jetzt nach.

Donald Trump kopiert Rede aus "Natürlich Blond"?
Foto: Johnny Louis/WENN.com

Seine Ansprache an einer Uni erinnert sehr stark an die Rede von „Elle Wood“ aus dem Teenager-Klassiker „Natürlich Blond“. US-Präsident Trump leistet sich echt eine Lachnummer nach der anderen. Sein neuster Griff ins Klo war seine Rede an der Liberty University, eine private, christliche Uni im Bundesstaat Virginia. Denn wie TV-Moderator Jimmy Fallon (42) bemerkte, haben wir alle diese Ansprache bereits gehört.

Und zwar vor 16 Jahren in der Erfolgskomödie „Natürlich Blond“ mit Reese Witherspoon (41). Ja, richtig gelesen. Aber schön zu wissen, dass auch so ein scheinbar rüstiger Rentner wie Herr Trump auf RomComs abfährt. Seht hier das Video, von dem wahrscheinlich lustigen Zufall!

Übrigens: Michael Moore bekämpft Donald Trump mit seinen stärksten Waffen. Der Filmemacher arbeitet derzeit nach eigenen Angaben erneut an einer Dokumentation über den US-Präsidenten. Bereits im Oktober letzten Jahres veröffentlichte er überraschend ‚TrumpLand‘, nun soll es aber richtig ungemütlich für den Präsidenten werden. ‚Fahrenheit 11/9‘ lautet der Titel, der das Datum markiert, an dem Trump zum Präsidenten gewählt wurde.

Zu seiner Motivation erklärt Moore gegenüber ‚Variety‘: „Ganz egal, was man auf ihn wirft, nichts davon hat funktioniert. Es spielt keine Rolle, was enthüllt wurde, er bleibt stehen. Fakten, Realität und schlaue Köpfe können ihn nicht besiegen. Selbst wenn er sich selbst eine Wunde zufügt, steht er am nächsten Morgen einfach auf und twittert. Mit diesem Film wird das aber eine Ende haben.“ Gemeinsam mit der ‚Weinstein Company‘ wird er den Film produzieren.

Die Brüder Weinstein zeigen sich kampfeslustig: „Derzeit können wir nichts Großartigeres leisten, als Michael Moore einem Massenpublikum verfügbar zu machen. Als wir die Möglichkeit hatten, mit ihm am ‚Fahrenheit 9/11‘ zu arbeiten, waren wir so hartnäckig, dass wir uns letztendlich von Disney trennen mussten und unser geliebtes Miramax verloren haben, welches wir nach unseren Eltern benannt hatten. So stark haben wir an seine Botschaft geglaubt. Der Film brach damals alle Rekorde und wir haben vor, dies zu wiederholen. Dieser Film hat einen der innovativsten Vertriebspläne überhaupt. Michaels Appetit nach der Wahrheit ist jetzt maßgebend wie nie. Wir sind begeistert, ein Teil dieser Revolution sein zu dürfen.“ (LK)