Donnerstag, 18. Mai 2017, 11:58 Uhr

Goldie Hawn: Daran scheiterte "Der Club der Teufelinnen 2"

Laut Goldie Hawn scheiterte eine Fortsetzung von ‚Der Club der Teufelinnen‘ an der Bezahlung. Die 71-jährige Schauspielerin ist derzeit an der Seite von Amy Schumer in der Komödie ‚Mädelstrip‘ zu sehen.

Goldie Hawn: Daran scheiterte "Der Club der Teufelinnen 2"
Foto: Adriana M. Barraza/WENN.com

In ihrer Karriere war Goldie oft in zum Schreien komischen Filmen zu sehen, insbesondere bleibt dabei der Streifen aus dem Jahr 1996 in Erinnerung. Eine Fortsetzung zu dem Hit-Film war zwar in der Mache, kam allerdings nicht zustande, da die Hollywood-Ikone die vorgeschlagene Gage als Beleidigung empfand.

Gegenüber ‚Total Film‘ verriet Goldie: „Wenn man versucht, einen Film als Fortsetzung von ‚Der Club der Teufelinnen‘ zu machen…und dieser Film so gut läuft und man ist auf dem Cover des ‚Time‘-Magazins und all das…Wenn man das macht, freut sich das Studio und gibt dir einen Anteil. Aber weil sie irgendwie Angst vor Frauen in einem bestimmten Alter hatten, wollten sie uns genau dieselbe Gage für die Fortsetzung zahlen. Es war so eine Beleidigung. Das sind die Dinge, die ich mir anschaue und sage ‚Wisst ihr was, ich mache diesen anderen Film‘. Ich bekam sehr wenig Geld dafür.“

Für ihre erfolgreiche Karriere wurde Goldie an der Seite ihres langjährigen Partners Kurt Russell kürzlich mit einem Stern auf dem ‚Walk of Fame‘ geehrt. Reese Witherspoon hielt zu Ehren ihrer Schauspielkollegen eine berührende Rede und outete sich als „größter Fan“. Sie sei der erste Filmstar gewesen, in den die 41-Jährige „verliebt gewesen sei“.

Goldie habe außerdem großen Einfluss auf die Karriereentscheidungen der ‚Natürlich blond‘-Darstellerin gehabt. „Das erste Mal, als ich Goldie auf der Leinwand sah, hat sie mich inspiriert. Sie lehrte mich, so viel mehr aus meinem Leben zu machen, aus meinen Filmen und aus meiner Karriere. Dank ihr wurde ich eine Filmproduzentin. Sie veränderte die Chancen für Frauen in Filmen. Vielen Dank dafür, Goldie. Danke, dass du uns inspirierst, jeden von uns“, so Reese in einer emotionalen Rede. (Bang)