Sonntag, 21. Mai 2017, 10:19 Uhr

Suizid: Chris Cornell wurde von Heidi Klums Ex-Bodyguard gefunden

Chris Cornell wurde von seinem Bodyguard Martin Kristen gefunden. Sein viel zu früher Tod überschattete diese Woche die Musikwelt. Am Mittwochabend (17. Mai) bestätigte der Manager des Soundgarden-Frontmanns gegenüber ‚The Associated Press‘ den Tod des 52-jährigen Sängers. Doch nach und nach kommen immer mehr erschreckende Details über die Umstände ans Licht.

Suizid: Chris Cornell wurde von Heidi Klums Ex-Bodyguard gefunden
Foto: WENN.com

So ergab ein Obduktionsbericht, dass sich der Sänger selbst umgebracht haben soll. Wie ‚Detroit News‘ nun sehr detailreich berichtet, soll ausgerechnet der angebliche Ex-Freund von Heidi Klum, Martin Kristen, den Sänger in seinem Hotelzimmer aufgefunden haben. Zudem soll er ihm zuvor den Berichten zufolge zwei Beruhigungstabletten des Medikaments ‘Ativan’ verabreicht haben, die unter anderem in seltenen Fällen die Nebenwirkung haben, Selbstmordgedanken zu bekommen. Cornell soll laut einem Polizeibericht schließlich seine Frau Vicky angerufen und am Telefon gelallt haben „Ich bin müde“, woraufhin sie Kristen gegen 0.15 Uhr in der Nacht zum Donnerstag bat, unverzüglich nach dem Rechten zu sehen, der Bodyguard deshalb um Zimmer eilte und die Tür aufbrach.

Für die Rettung des Sängers kam er jedoch zu spät: im Badezimmer fand er den erdrosselten Chris Cornell und neben ihm angeblich ein Sportband. Ob die Tabletten ausschlaggebend für die Tragödie waren, muss abgewartet werden.

Vicky Cornell erklärte dem Bericht zufolge über das vorausgegangene Telefonat: „Er war anders. Als er mir sagte, dass er vielleicht noch eine oder zwei Ativan genommen hat, habe ich den Bodyguard kontaktiert und gefragt, ob sie nach ihm schauen können.“ Die Zimmertür sei verschlossen gewesen, so dass Kristen an der Hotelzimmertür um Hilfe bat, um die Tür zu öffnen. „Die (Hotel)Sicherheit sagte, sie können ihn nicht in das Zimmer lassen, weil er nicht für dieses Zimmer registriert ist“, heißt es in dem Bericht. „Zu dieser Zeit trat (Kristen) die Tür mit den Füßen ein.“ Schließlich habe er den Sänger mit einem roten Band um den Hals im Badezimmer gefunden.

Der Fotograf der Band, Ken Settle, erzählte ‘People’ kurz nach dem Tod des Sängers von einem eigenartigen Gespräch, das er mit dem Interpreten zuvor geführt hatte: „Er sagte es sehr aufrichtig, ‚Ich habe den Leuten gesagt, wie großartig Detroits Rock-Publikum wirklich ist.‘ Und er sagte es, als meinte er es auch wirklich so. Aber dann folgte: ‚Mir tut die nächste Stadt echt leid.’“ Damit meinte er das Konzert am 19. Mai, das er nie erleben sollte.