Dienstag, 23. Mai 2017, 11:59 Uhr

Ariana Grande: Das sind die Fake-News nach Manchester

Die ganze Welt ist geschockt von dem schrecklichen Terroranschlag in Manchester nach bzw. beim Konzert von Ariana Grande. Sicher ist, dass ein männlicher Selbstmordattentäter, wie von den Behörden bestätigt, im Foyer eine Bombe gezündet hatte. 22 Konzertbesucher wurden getötet sind und fast 60 nach letzten verlässlichen Informationen verletzt.

Ariana Grande: Das sind die Fake-News nach Manchester
Foto: Adriana M. Barraza/WENN.com

Die Auftakt-Show zu Grandes „Dangerous Woman“-World-Tour besuchten 21.000 Fans. Im Netz kursieren unterdessen auch etliche Fake-News zu dem Anschlag.

1. Fake-News: Ariana Grande wurde bei dem Attentat verletzt.
Fakten: Der Sängerin geht es rein körperlich gut. Die ‚New York Daily News‘ schrieb, sie sei zwar hysterisch zusammengebrochen, aber äußerlich ist sie unversehrt. Im Netz kursiert nichtsdestotrotz ein Bild von Arian, übersät von Schrammen und blauen Flecken. Dieses Foto stammt allerdings in Wirklichkeit aus dem Jahr 2015, vom Set ihrer TV-Show „Scream Queens“ in New Orleans.

2. Fake-News: Dieser kleine Junge wird immer noch vermisst.
Fakten: Viele Jugendliche waren auf dem Konzert und kamen nicht nach Hause. Nicht unbedingt, weil sie zu den Toten gehören, sondern vielleicht auch, weil sie unter den 60 Verletzen sind und schlicht noch im Krankenhaus sind. Über Social Media starteten viele Eltern Hilferufe, mit denen sie ihr Kind suchten. Dieser kleine Junge gehört aber nicht zu den Vermissten. Das Bild ist ein Werbebild für eine Firma in Ohio, die Klamotten speziell für Kids mit Down-Syndrom herstellt. Wer immer dieses Posting gestartet hat, hat einen sehr dunklen und makaberen Sinn für Humor.

3. Fake-News: Ariana Grande beendet ihre Karriere
Fakten: Lügen sind wie Pfirsiche, sie haben immer einen wahren Kern. Aber auch bei dieser Fake-News ist nur ein Teil wahr. Was stimmt ist, dass Ariana die nächste Show in London abgesagt hat bzw. weitere Konzerte auf „unbestimmte Dauer vertagt“. Man werde sich zusammensetzen und das weitere Vorgehen mit denm Tourveranstalter beraten, heißt es u.a. auf TMZ. Sie bricht damit ihre gerade begonnene „Dangerous Woman“-Tour vorerst ab, aber nicht ihre Karriere.

TV-Moderator James Corden (38) war – neben anderen Prominenten sichtlich geschockt von dem Terroranschlag. In einer Videoansprache spricht er über Manchester und darüber, was die englische Stadt so besonders gemacht hat. Neben der Musik, den zwei bekannten Fußball-Vereinen und vielem mehr, liebt der gebürtige Londoner die Bewohner der nordenglischen Stadt für ihre authentische und sorgende Art.

Corden sagte u.a.: „Wenn ich an Manchester denke, denke ich vor allem an die Menschen dort. Kaum wo anders wirst du eine so eng miteinander verbundene Gruppe von Leuten finden. Das sind starke, stolze und füreinander sorgende Menschen, die eine starke Gemeinschaft bilden. Und wenn das überhaupt möglich sein sollte, wird dieser Zusammenhalt nach dieser Nacht noch inniger sein.“ (LK)