Dienstag, 23. Mai 2017, 15:37 Uhr

James-Bond-Legende Roger Moore ist tot

Der einstige James-Bond-Darsteller Roger Moore starb im Alter von 89 Jahren. Das gab zuerst laut BBC seine Familie bekannt. Er sei heute in der Schweiz nach einem kurzen Kampf gegen eine Krebserkrankung im Alter von 89 Jahren gestorben, bestätigte sein Management der Deutschen Presse-Agentur.

James-Bond-Legende Roger Moore ist tot
Foto: WENN.com

Moore verkörperte den berühmten britischen Geheimagenten von 1973 bis 1985 in sieben Filmen und damit am längsten und am häufigsten in der offiziellen Bond-Filmreihe. Seinen Rücktritt von der kultigen Rolle erklärte er im Dezember 198, da war er fast 58 Jahre alt.

Seine Kinder Deborah, Geoffrey und Christian schrieben bei Twitter: „Wir sind am Boden zerstört. Die Liebe, von der er in seinen letzten Tagen umgeben wurde, war so groß, dass man sie nicht in Worte fassen kann.“ Moore hatte den „James Bond“ in sieben Filmen von 1973 bis 1985 gespielt. Außerdem spielte er in mehreren Fernsehserien mit – etwa „Ivanhoe“ und „Maverick“. Als smarter Superheld „Simon Templar“ wurde er in den 1960er Jahren zum Weltstar.

Moore stammte aus einfachen Verhältnissen, wuchs im armen Londoner Süden auf. 2003 erhob Königin Elizabeth II. den Hollywoodstar, der 1953 in die USA gezogen war, in den Adelsstand. Moore war viermal verheiratet, mit seiner dritten Frau Luisa Mattioli hat er drei Kinder.

Bis ins hohe Alter war Sir Roger rastlos. Kurz vor seinem 85. Geburtstag trat er als Hilfsauktionator bei Christie’s auf, als Erinnerungsstücke aus James-Bond-Filmen unter den Hammer kamen.

Seit Jahren hatte der Schauspieler ein Chalet in Crans-Montana in der französischsprachigen Schweiz. Er sei dort schon mehrere Tage ärztlich behandelt worden, sagte sein Sprecher Jörg Romang der Deutschen Presse-Agentur. Romang war am Dienstag nach eigenen Angaben auf dem Weg zum Krankenhaus, um dort das weitere Vorgehen zu besprechen.

Moore hatte in der Vergangenheit schon länger mit gesundheitlichen Problemen gekämpft: Er überwand eine Prostata-Krebserkrankung und schwere Herzrhythmusstörungen. Seinen Herzschrittmacher bezeichnete er einmal als sein wertvollstes Besitztum. Die Beerdigung soll nach den Wünschen Moores im kleinen Kreis der Familie in Monaco stattfinden. (dpa)