Dienstag, 23. Mai 2017, 19:57 Uhr

Moby: Polizeieinsatz wegen besessener Stalkerin

Am Samstag (20. Mai) musste wegen einer besessenen Stalkerin offenbar die Polizei bei Musiker Moby (eigentlich Richard Melville Hall, 51) anrücken. Das berichtet das US-Promiportal ‚TMZ’, wonach gegen die Dame mit dem Namen Kelly Lord bereits eine einstweilige Verfügung vorliegt.

Moby: Polizeieinsatz wegen besessener Stalkerin
Foto: WENN.com

Trotz Näherungsverbot hinderte das die Frau aber nicht, erneut bei dem Musiker in der Nähe von dessen Hollywood-Hills-Anwesen vorbeizuschauen. Sicherheitsleute hätten sie dann auf einem Überwachungsvideo entdeckt und die Polizei gerufen. Der Dame sei es dabei zwar nicht gelungen, in das Anwesen einzudringen. Allein der Aufenthalt in dessen Nähe wäre aber schon ein Verstoß gegen die einstweilige Verfügung.

Als die Polizei schließlich bei Moby auftauchte, hatte die Frau sich jedoch schon aus dem Staub gemacht. Ende letzten Jahres wurde die Stalkerin wegen Bagatelldiebstahls schon einmal von den Beamten festgenommen. Da soll sie nämlich Briefe des Musikers gestohlen haben. Zudem hätte sie einen Hausgast des Künstlers beschimpft und gedroht, dessen Auto zu zerstören.

Der angebliche Stein des Anstoßes dafür: die Frau behauptete, sie hätte in den Büschen ein Kondom gefunden und wollte wissen, ob der betreffende Gast es in Mobys Garten geworfen habe. Kurze Zeit später wurde die Dame von Mobys Assistenten in ebendiesen Büschen angetroffen. Als diese sie konfrontierten, erklärte die Stalkerin nur, dass sie „Spinnen töten“ würde. Alles sehr bizarr, was auch zu der einstweiligen Verfügung des Musikers gegen die Frau führte. Danach muss sie laut richterlichem Beschluss mindestens 100 Yards (umgerechnet etwa 91 Meter Abstand) von Mobys Heim, Arbeitsstelle und Auto halten. Bleibt abzuwarten, ob sich die Dame künftig daran hält… (CS)