Dienstag, 23. Mai 2017, 17:12 Uhr

Motsi Mabuse mit Bodyguard unterwegs

Wo Motsi Mabuse auftaucht, ist Spaß angesagt. Die ‚Let’s Dance‘-Jurorin sorgt mit ihrer lustigen und lockeren Art immer für gute Laune. Doch der immer schlimmer werdende Rassismus in Deutschland verdirbt auch ihr langsam das Lachen.

Motsi Mabuse mit Bodyguard unterwegs
Motsi Mabuse hat Spaß mit ‚Let’s Dance‘-Kollegen Jorge. Foto: WENN.com

Die 36-Jährige berichtete bereits Anfang Mai in der Talkshow ‚Maischberger‘ von ihren Schwierigkeiten, als Deutsche angesehen zu werden. „Mir werden ganz böse Sachen geschrieben. Sie werden mich mit einem Baseballschläger schlagen, und ‚Affe‘ und so.“ Dabei ist sie offiziell schon längst Deutsche. Sie hat einen Einbürgerungstest gemacht, bei dem sie die Nationalhymne singen musste. Trotzdem fühlt sie sich nicht wirklich angenommen.

Der Illustrierten ‚Closer‘ gegenüber verrät Motsi nun ein paar mehr Details: „Auch auf der Straße wurde mir schon einige Male zugerufen, ich solle zurück nach Afrika gehen. Und das sind noch die harmlosen Sachen.“

Das scheint der ehemaligen Profitänzerin scheinbar richtig Angst zu machen, denn alleine verlässt sie nur noch selten das Haus. „Meistens lasse ich mich abholen und habe jemanden an meiner Seite. Bei größeren Sachen lasse ich mich auch von Security begleiten.“ Und das, obwohl sie mittlerweile schon seit knapp 18 Jahren in Deutschland lebt. So richtig zugehörig fühlt sich die geborene Südafrikanerin scheinbar nirgendwo. „In Deutschland lebt man nach unglaublich vielen Regeln. In Afrika ist alles etwas zu frei. Ein Mittelmaß wäre toll.“