Mittwoch, 24. Mai 2017, 11:29 Uhr

Kristen Stewart über ihr Regiedebüt

Kristen Stewarts Regie-Debüt war ein bequemer Prozess. Die Schauspielerin hat sich für den bevorstehenden Kurzfilm ‚Come Swim‘ mal selbst in den Regie-Stuhl gesetzt. Sie sagt, das großzügige Budget habe es zu einem einfachen Projekt gemacht.

Kristen Stewart über ihr Regiedebüt
Immer etwas unbeholfen und geduckt auf dem roten Teppich. Foto: Radoslaw Nawrocki/WENN.com

Gegenüber der Zeitung ‚Britain’s Guradian‘ erzählte die 27-Jährige: „Leute, die talentierter und inspirierter sind, könnten niemals die Möglichkeit haben, mit dieser Menge an Geld einen Kurzfilm zu machen. Ich hatte acht Tage um ihn zu drehen. Es war der gemütlichste Prozess überhaupt.“ Der kurze Streifen basiert auf einem Mann, der zum Grund des Meeres sinkt und wird als ein poetisches, impressionistisches Porträt eines Mannes mit gebrochenem Herzen unter Wasser beschrieben.

Josh Kaye und Sydney Lopez sind als Darsteller in dem Clip zu sehen, der als ein Teil des ‚Shatterbox Anthology‘-Projekts produziert wurde. Dieses wird gerade von der US-Lifestyle Webseite ‚Refinery29‘ durchgeführt, um auf den Mangel an weiblichen Regisseuren in der Filmindustrie aufmerksam zu machen.

Bei nur sieben Prozent der 250 Top-Filme aus dem Jahr 2016 führten Frauen Regie. Stewart selber hat schon unter der Regie von vielen weiblichen Filmemachern gearbeitet, unter anderem Floria Sigismondi und Catherine Hardwicke, und war von diesen sehr beeindruckt. „Die coolsten weiblichen Regisseure, mit denen ich gearbeitet habe, sind so zwanghafte Freaks. Auch die weiblichen Schauspieler, die die beste Arbeit machen, sind so fokussiert, dass ihnen nichts in den Weg kommt. Es es schwer darüber zu reden, weil man darüber reden muss, um es zu ändern. Aber auf der anderen Seite ist es auch so: Einfach machen!“