Freitag, 26. Mai 2017, 15:28 Uhr

Charts der Woche: Rammstein verdrängen Helene Fischer

Abrupter Stilwechsel an der Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment: Wo in der vergangenen Woche noch Schlagerstar Helene Fischer für Rekorde sorgte, treiben jetzt die Kultrocker von Rammstein ihr Unwesen.

Charts der Woche: Rammstein verdrängen Helene Fischer
Foto: Rammstein GbR

Till Lindemann und seine Band legen mit dem Konzertmitschnitt „Rammstein: Paris“ (siehe Fotos und Video) ein echtes Brett vor und feiern bereits ihre neunte Nummer eins. Helene Fischer („Helene Fischer“) wartet dahinter die weitere Entwicklung ab.

Rockmusik in all ihren Facetten ist die durchgängige Konstante der weiteren Top-Neueinsteiger: Linkin Park („One More Light“) erhellen die Platz drei, Papa Roach („Crooked Teeth“) beißen sich bis zu Position sechs durch und Iron Maiden bringen neben „The Complete Albums Collection 1990-2015“ (neu auf neun), „The X Factor“ (31), „Virtual XI“ (36) und „Fear Of The Dark” (83) unter.

Vergangene Woche im Alter von nur 52 Jahren verstorben, beehrt Grunge-Ikone Chris Cornell noch einmal postum die Hitliste – und zwar mit dem Soundtrack zu „Singles“ (58), der anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums neu aufgelegt wurde.

In den Offiziellen Deutschen Single-Charts ist für Robin Schulz und James Blunt alles „OK“ (acht), denn sie legen den höchsten Neustart hin. Kay One ist von „Louis Louis“ (zwölf) ganz angetan, während bei Bushido „Sodom und Gomorrha“ (20) herrschen. Den drei Medaillenträgern Luis Fonsi feat. Daddy Yankee („Despacito“), Alice Merton („No Roots“) und Ed Sheeran („Shape Of You”) kann weiterhin niemand etwas anhaben.

Charts der Woche: Rammstein verdrängen Helene Fischer
Foto: Rammstein GbR

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans.

Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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Foto: Rammstein GbR