Sonntag, 28. Mai 2017, 14:17 Uhr

Gregg Allman: Der US-Rockpionier ist gestorben

Gregg Allman war der Gründer der Allman Brothers Band, die ihre große Zeit in den 70er Jahren hatte. Trotz Krankheit arbeitete er bis zuletzt weiter. Nun ist der Musiker im Alter von 69 Jahren gestorben.

Gregg Allman: Der US-Rockpionier ist gestorben
Gregg Allmann 2013. Foto: Dan Jackman/WENN.com

Der Rockstar sei friedlich in seinem Haus in Savannah im US-Staat Georgia, hieß es seit gestern auf der Homepage des Künstlers. Musik zu machen habe ihm geholfen, auch in den schwierigsten Zeiten weiterzumachen. Allman, ein Wegbereiter des sogenannten Southern Rock, hatte seit Jahren gesundheitliche Probleme. So habe er Berichten zufolge an Hepatitis C gelitten, in deren Folge er sich bereits vor einigen Jahren einer Lebertransplantation unterziehen musste. Die Musik sei „Medizin für seine Seele“ gewesen, hieß es nun in dem Statement auf der Homepage.

Die Allman Brothers Band hatte ihre große Zeit in den 70er Jahren mit Hits wie „Jessica“ oder „Ramblin‘ Man“. Greggs Bruder Duane starb bereits 1971 – er verunglückte bei einem Motorradunfall. Die Band machte in anderer Besetzung weiter. 1995 schaffte sie es in die Liste der Rock-and-Roll-Hall-of-Fame-Mitglieder. Allman schilderte 2012 sein Leben in den Memoiren „My Cross to Bear“. Zuletzt hatte er noch an einem neuen Album, „Southern Blood“, gearbeitet.

Allman hinterlässt eine Ehefrau sowie mehrere Kinder – darunter Sohn Elijah Blue, der aus einer kurzen Ehe mit Sängerin Cher in den 70er Jahren stammt. Cher (71; „Believe“, „Strong Enough“) reagierte über Twitter auf den Tod ihres Ex-Manns. „Worte sind unmöglich“, schrieb sie. (dpa/KT)