Montag, 29. Mai 2017, 15:05 Uhr

Dschungelbuch: Benedict Cumberbatch als Shir Khan „phänomenal“

Britenstar Benedict Cumberbatch (40) bekommt offenbar jetzt schon riesige Vorschusslorbeeren für seine Interpretation von Dschungelbuch-Figur Shir Khan. Der ‚Doctor Strange’-Darsteller wird in ‚Jungle Book: Origins’, der Warner-Brothers-Realverfilmung des bekannten Buches von Rudyard Kipling den bösen Tiger verkörpern.

Dschungelbuch: Benedict Cumberbatch als Shir Khan „phänomenal“?
Foto: Lia Toby/WENN.com

Regie dabei führt der Motion-Capture-Star Andy Serkis (53), der unter anderem das menschliche Vorbild für den digitalen Gollum in der ‚Herr der Ringe’-Trilogie darstellte. Medienberichten zufolge werden bei dieser Version offenbar die Darstellungen der Schauspieler am Computer in Tiere verwandelt – die Beteiligten (wie unter anderem auch Christian Bale (43) oder Cate Blanchett (48)) leihen den Tieren also nicht nur ihre Stimme, sondern spielen sie wirklich. Und dabei soll Benedict Cumberbatch wohl einen ganz besonders positiven Eindruck hinterlassen haben.

‚Planet der Affen’-Star Andy Serkis, der dabei nicht nur die Regie übernimmt, sondern auch den Bären Baloo spielt verriet gegenüber dem ‚Mirror’: „Es ist unglaublich, Benedict ist phänomenal. Er ist wirklich angsteinflößend. Es ist eine fundierte brillante Performance voll von Wut.“ Und er ergänzte: „Das Brillante an seiner Performance ist, dass er nicht nur ein Schwarzweiß-Bösewicht ist. Bizarrerweise fühlt man seinen Standpunkt tatsächlich. Es ist eine ziemlich differenzierte Performance.“

Man werde den Britenstar in einem neuen Licht sehen: „Die Sherlock-Fans werden definitiv überrascht sein“, so der 53-Jährige weiter. Anscheinend gebe es aber keine Pläne, dass der ‚Doctor Strange’-Star in der Adaption auch singen werde, wie es in der bekannten Disney-Animation von 1967 der Fall ist. Dem ‚Mirror’ zufolge versuchen Filmbosse jetzt übrigens, die Verbreitung weiterer Details dazu zu verhindern.

Andy Serkis habe nämlich während einer Reise sein Notebook verloren, auf dem viele wichtige Informationen dazu gespeichert waren. Jemand hätte es aber offenbar schon zwischen Sitzen auf einem Flug gefunden. Der Kontakt sei angeblich auch schon hergestellt und die Produktion würde sich darum kümmern. Auf die Frage, ob versucht worden sei, den Schauspieler und Regisseur mit den Informationen zu erpressen, erwiderte dieser: „Sag nichts mehr.“ Ah ja – das war wohl verständlich genug. ‚Jungle Book: Origins’ soll übrigens im Oktober nächsten Jahres in die Kinos kommen…(CS)