Montag, 29. Mai 2017, 19:25 Uhr

"Wonder Woman": Kein zusätzlicher Schnickschnack

Wonder Woman‚ wird keine zusätzlichen Szenen beinhalten. Mittlerweile gehört es für die großen Comic-Blockbuster dazu, auf den Heimkino-Versionen unveröffentlichte Szenen zu präsentieren. So standen die Filme ‚Batman V Superman‘ und ‚Suicide Squad‘ beispielsweise aber schon in der Kritik, weil offensichtlich zu viel hin- und hergeschnitten wurde.

"Wonder Woman": Kein zusätzlicher Schnickschnack
Foto: Warner Bros.

Im Interview mit ‚Collider‘ offenbart die ‚Wonder Woman‘-Regisseurin Patty Jenkins nun, dass die erste Schnittfassung und die letztendliche Kinoversion sich nicht großartig voneinander entscheiden. „Wir haben weder eine einzige Szene in diesem Film herausgeschnitten noch haben wir die Reihenfolge von einer Szene gegenüber dem Skript verändert, mit dem wir die Dreharbeiten begonnen haben“, so Jenkins.

Erst kürzlich verriet die Filmemacherin, dass der Blockbuster auch einige Zeit brauchte, um in Gang zu kommen: „Ich wollte es seit langer Zeit machen. Ich habe mit Warner Bros. acht oder neun Jahre lang verhandelt. Ich finde, dass der Feminismus da hinterher hinkt. Es brauchte eine lange Zeit, bis eine Frau, die kämpfen kann, wirklich wie eine universelle Rolle behandelt wurde.“

Weiter sagte sie über den Film mit Chris Pine: „Ich glaube, dass ‚Wonder Woman‘ eine Menge Angst auslöste. Die Leute dachten sich ‚Wie kann eine Frau kämpfen? Wie kann eine Frau sexy und gleichzeitig gewalttätig sein?‘ Ich glaube, es ist endlich an der Zeit, nicht mehr über diesen Aspekt zu reden und sie einfach eine universelle Rolle sein zu lassen. Ich glaube, ich bin nicht die einzige, die diesen Kampf ausficht. Filme wie ‚Die Tribute von Panem‘ hatten einen großen Einfluss und ich denke, dass sie uns die Tür geöffnet haben.“

"Wonder Woman": Kein zusätzlicher Schnickschnack
Foto: Warner Bros.