Dienstag, 30. Mai 2017, 19:28 Uhr

Dwayne Johnson, Zac Efron & Co. in Berlin

Es hätte die Europapremiere des Jahres werden sollen, heute Abend wären die Stars der „Baywatch“-Neuverfilmung über den Roten Teppich in Berlin gelaufen und hätten den Film dem Deutschen Publikum vorgestellt.

Dwayne Johnson, Zac Efron & Co. in Berlin
David Hasselhoff (l-r), Dwayne Johnson und Zac Efron bei der „Baywatch“-Premiere in Berlin. Foto: Jörg Carstensen

Doch aufgrund der jüngsten Ereignisse beim Ariana-Grande-Konzert in Manchester und aus Respekt vor den Opfern und den trauernden Angehörigen wurde die Premiere kurzfristig abgesagt. Ausschließlich ein Screening in Anwesenheit der Darsteller, die über den Nebeneingang hereinschlüpfen, soll in Berlin stattfinden. Als „Trostpflaster“ fand heute Nachmittag im „Sony Center“ am Potsdamer Platz eine große Pressekonferenz statt und mit dabei waren Dwayne Johnson, Zac Efron, Kelly Rohrbach, Alexandra Daddario, Ilfenesh Hadera, Priyanka Chopra, Jon Bass, David Hasselhoff, Regisseur Seth Gordon und die Produzenten Beau Flynn und Hiram Garcia.

Mit einstündiger Verspätung startete die Presseveranstaltung und trotz schwül-feuchtem Wetter, war das Cast, allen voran Dwayne „The Rock“ Johnson, durchaus gut gelaunt. Auch die nicht funktionierenden Mikrofone vor Ort, taten dem kein Abbruch und es wurde kurzerhand improvisiert.

Dwayne Johnson, Zac Efron & Co. in Berlin
Schauspielerin Priyanka Chopra bei der „Baywatch“-Premiere in Berlin. Foto: Jörg Carstensen

„Baywatch“ war die DIE Serie der 90er-Jahre und als bekannt wurde das eine Neuauflage in der Mache ist, waren Fans der Rettungsschwimmer-Serie völlig aus dem Häuschen. Regisseur Seth Gordon erklärt auch, warum es diesmal keine Serie, sondern einen Kinofilm geworden ist: „Wir wollten ein großes Experiment wagen, wir wollten die Fans überraschen. Wir wollten diese Serie, die wir so sehr lieben, auf die große Leinwand bringen. Es ist eine schöne Möglichkeit für die heutigen Zuschauer „Baywatch“ kennen zu lernen und zu entdecken!“

Die Darsteller der Neuauflage sind allesamt große Fans der Serie gewesen, wie Dwayne Johnson berichtet: „Ich habe die Serie während der High School geschaut und ich war ein großer Fan. Und wir haben es geliebt wenn die Frauen in Slow Motion über den Strand gelaufen sind. David Hasselhoff war damals einer der größten Stars der ganzen Welt. Ich war ein großer Fan und ich bekam die Möglichkeit ihn vor 10 Jahren zu treffen. Für mich war es kein Druck in die ehemalige Rolle von David zu schlüpfen, es war eher eine Ehre.“

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David Hasselhoff (l) und Dwayne Johnson bei der „Baywatch“-Premiere in Berlin. Foto: Jörg Carstensen

Auch Kult-Ikone und „Baywatch“-Dino David Hasselhoff hatte den Weg nach Berlin gefunden. In der Neuverfilmung mimt Dwayne Johnson seine Paraderolle des Mitch Buchannon, doch der Sänger und Schauspieler ließ es sich trotzdem nicht nehmen, in die Hauptstadt zu kommen: „In Berlin hat meine Musikkarriere vor vielen Jahren begonnen mit ‚Looking for Freedom‘. Und hier hat man mich immer unterstützt, deswegen war es für mich eine Selbstverständlichkeit nun hier „Baywatch“ zu unterstützen.“

Bereits die ersten Trailer des Filme versprechen durchtrainierte Körper und ganz viel Haut, vor allem die weiblichen Fans bekommen mit The Rock und Zac Efron einiges zu sehen. „Der ganze Cast hat sehr hart an sich gearbeitet“, erzählt Dwayne Johnson, der im letzten Jahr zum „Sexiest Man Alive“ gekürt wurde und er erklärt weiter: „Als Zac ans Set kam, dachte das ganze Cast nur ‚Oh Shit‘, denn er sag einfach großartig aus.“ Und Zac fügt scherzend hinzu: „Ich wollte wie Bruce Lee aussehen!“

Etwas verlegen und einsilbig wurde Frauenschwarm Zac Efron auf die Frage, für welchen Part er am meisten geübt hat, die Rettungsszenen, die Schwimmszenen oder Mund-zu-Mund-Beatmung. „Das Schwimmen und das Training und beim Mund-zu-Mund-beatmen musste ich nicht üben“, erzählt er kleinlaut.

Trotz gemischter Kritiken zum Film war unschwer zu erkennen, das die Chemie zwischen den Darstellern am Set und auch bei der heutigen Pressekonferenz stimmte. Es hätte keine bessere Besetzung für die Neuauflage geben können und auch die weiblichen Stars, können mit den 90er-Jahre Ikonen wie Pamela Anderson und Co. locker mithalten. „Baywatch“ mit einem wahnsinnigen Star-Aufgebot startet am 1. Juni in den deutschen Kinos und er verspricht bereits jetzt DER Film des diesjährigen Sommers zu werden. (TT)