Dienstag, 30. Mai 2017, 20:18 Uhr

James Cameron rechtfertigt lange "Avatar"-Pause

James Cameron verteidigt die elf Jahre Pause zwischen dem ersten Teil von ‚Avatar‘ und der Fortsetzung. Der 62-jährige Regisseur gab bekannt, dass die „zeitgleiche Produktion von vier Teilen“ nun begonnen hat und der erste Film 2020 erscheinen soll.

James Cameron rechtfertigt lange "Avatar"-Pause
Foto: Joseph Marzullo/WENN.com

Die weiteren Filme sollen 2021, 2024 und 2025 folgen. Gegenüber CCN verteidigt er die lange Pause folgendermaßen: „Zwischen ‚Terminator‘ und ‚Terminator 2 – Tag der Abrechnung‘ sowie zwischen ‚Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt‘ und ‚Aliens – Die Rückkehr‘ lagen jeweils sieben Jahre.“ Zwischen den ‚Avatar‘-Teilen sind es jedoch mehr als zehn Jahre. Cameron erklärt den Grund dafür entsprechend: „Mit ‚Avatar 2‘ gehst du nicht um, als sei es ein Versprechen, sondern eine Notwendigkeit, drei weitere Filme zu machen. Das ist ein anderes Konzept für die Zuschauer. Durch das Kreieren dieser ganzen Vision hat sich alles verzögert.“

Im Blockbuster werden unter anderem Cliff Curtis, Zoe Saldana und Sam Worthington zu sehen sein. Auch Sigourney Weaver, deren Zeitplan laut ‚Deadline‘ aufgrund des Drehs von ‚Fear of the Walking Dead‘ genau angepasst werden musste, ist dabei. Die Schauspielerin gab gegenüber ‚The Hollywood Reporter‘ bekannt, dass sie und ihre Kollegen schon mitten in den Dreharbeiten stecken würden. Außerdem versicherte sie ihren Fans, dass der neue Sciene-Fiction-Streifen sie nicht enttäuschen werde und behauptet, dass er es wert sei, so lange darauf zu warten. Der erste Teil von ‚Avatar‘ (2009) ist mit weltweit knapp 2,5 Millarden Euro Einnahmen an den Kinokassen einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten.