Donnerstag, 01. Juni 2017, 19:03 Uhr

"Global Gladiators": Pietro Lombardi steht gar nicht auf Nervenkitzel

Heute Abend startet die neue Supershow „Global Gladiators“ auf ProSieben. Der Sender selbst ist ziemlich stolz auf seine neue Produktion, wie er bei dem offiziellen Screening Anfang der Woche in Berlin hervorhob. Denn das ist keine abgekupferte, bereits in einem anderen Land erfolgreiche Sendung, sondern ein komplett neu entwickeltes Format, dass es so in dieser Art und Weise weltweit noch nicht gibt. Und es macht echt Spaß zuzusehen!

"Global Gladiators": Pietro Lombardi steht gar nicht auf Nervenkitzel
Pietro Lombardi. Foto: AEDT/WENN.com

Das Konzept: Acht Promis reisen in Namibia durch die Wüste Afrikas und müssen sich in Teams waghalsigen Challenges stellen. Klingt nicht sonderlich innovativ, doch „Global Gladiators“ überzeugt durchaus. Denn anstatt auf Trash setzen die Macher auf atemberaubende Landschaftsbilder, spektakuläre Spiele und jede Menge Humor.

Als Kandidaten hat Pro Sieben acht Prominente ausgewählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mit dabei sind die ehemaligen Fußballnationalspieler Ulf Kirsten und Nadine Angerer, das Model Larissa Marolt, Comedian Oliver Pocher, Model Mario Galla, Society-Frau Lilly Becker, Sänger Pietro Lombardi und Schauspieler Raul Richter. Gemeinsam werden sie in einem umgebauten Container durch Afrika reisen. Die Strecken werden sie in ihrem Frachtcontainer zurück legen und teilweise über Stunden auf engsten Raum ohne Fenster verbringen.

"Global Gladiators": Pietro Lombardi steht gar nicht auf Nervenkitzel
Team blau gibt alles, um bei ihrem Abenteuertrip ihres Lebens weit zu kommen: Oliver Pocher (r.), Pietro Lombardi (2.v.r.), Nadine Angerer (2.v.l.) und Mario Galla (l.) … Foto: ProSieben/Richard Hübner

An jeder neuen Location die die acht Promis bereisen wartet jedes Mal eine neue Herausforderung. Aufgeteilt in zwei Teams müssen sie diese Spiele bewältigen. Am Ende einer Woche muss aus dem schlechteren Team ein Kandidat die Show verlassen und kann nicht mehr auf den Titel „Global Gladiators“ hoffen.

Sänger Pietro Lombardi sagte der Anfrage zu „Global Gladiators“ spontan zu, obwohl er von sich selbst behauptet, überhaupt nicht abenteuerlustig zu sein, wie er im Interview mit klatsch-tratsch.de erklärt: „Ich stehe im allgemeinen gar nicht auf Abenteuer und Nervenkitzel. Null! Ich bin absolut kein Adrenalinjunkie. Ich fahre nicht mal Achterbahn.“ Dennoch reizte ihn dann irgendwann doch das Konzept der Show, denn schließlich bekommt man nicht alle Tage die Möglichkeit, Afrika zu bereisen. Die Spiele waren oft eine große Herausforderung für Pietro, der innerhalb der Sendung auch über sich hinausgewachsen ist, wie er zugibt: „Ich habe aber echt ein paar Dinge gemacht, wo ich zuvor niemals gedacht hätte, dass ich sie machen würde.“

"Global Gladiators": Pietro Lombardi steht gar nicht auf Nervenkitzel
Der Container. Foto: ProSieben/Richard Hübner

Für viel Witz sorgen Model und Serienschauspielerin Larissa Marolt und Comedian Oliver Pocher. Letzterer ist schließlich dafür bekannt kein Blatt vor den Mund zu nehmen und scheut auch bei „Global Gladiators“ nicht davor zurück, ordentlich auszuteilen. Denn wenn er eines gut kann, dann Witze auf Kosten anderer zu reißen. Miss Marolt ist daher nicht selten ein Opfer von Pocher und mit ihren meist weit hergeholten Lebensweisheiten ist sie deshalb ein gefundenes Fressen für den Comedian.

Trotz einiger Kabbeleien untereinander haben sich die acht Promis aber blendend verstanden, obwohl die Mischung von Lilly Becker und Oliver Pocher vorerst gewagt erscheint. Wir erinnern uns: Oliver Pocher war einst mit der Ex von Boris Becker, Lillys aktuellem Mann, liiert. Ein verbaler Schlagabtausch via Twitter zwischen dem ehemaligen Tennis-Profi und dem Comedian ist vielen sicher noch im Gedächtnis geblieben. Ob „Global Gladiators“ den Erwartungen des Senders beim Zuschauer gerecht wird, bleibt abzuwarten. Heute Abend startet die erste Folge der Abenteuer-Show um 20.15 Uhr auf Pro Sieben.

"Global Gladiators": Pietro Lombardi steht gar nicht auf Nervenkitzel
Im Container. Foto: ProSieben

Übrigens: Pietro bekam eine Sonderbehandlung bei ‚Global Gladiators‘. “Ein Teil meiner Entscheidung hing von Alessio ab“, erklärt der 24-Jährige gegenüber ‚Bild‘-Zeitung. “Ich dachte mir, er kann doch nicht vier Wochen ohne Papa sein.“ Damit er seinem Sohn später eine gute Ausbildung finanzieren kann, willigte Pietro doch ein, an der Show teilzunehmen. Allerdings nur unter einer Bedingung: “Eigentlich war Handy total verboten, aber ich habe gesagt: Wenn ich vier Wochen nichts von meinem Sohn höre, dann bin ich raus.“ Die Verantwortlichen reagierten daraufhin schnell und erlaubten dem Sänger, sein Handy zu behalten. “Ich hatte mein Handy jetzt nicht 24 Stunden bei mir, aber ich habe Alessio täglich angerufen“. (TT/Bang)