Donnerstag, 01. Juni 2017, 15:39 Uhr

Priyanka Chopra: Große Aufregung in Indien

Der indische Superstar Priyanka Chopra besuchte am Dienstag Berlin zur überraschend kurzfristig abgesagten Europapremiere des Films „Baywatch“, in dem sie mitspielt. Sie dokumentierte ihren Aufenthalt in der deutschen Hauptstadt mit Fotos – was nicht allen ihren Landsleuten gefiel.

Priyanka Chopra: Große Aufregung in Indien
Priyanka Chopra schon wieder aufreizend – heute in London. Foto: Rocky/WENN.com

Zunächst veröffentlichte die 34-Jährige „Quantico“-Schönheit am Dienstag auf Twitter ein Bild von sich mit dem indischen Premierminister Narendra Modi (66), der zu Regierungskonsultationen in der deutschen Hauptstadt war. Es hagelte daraufhin Kritik in den sozialen Medien an dem kurzen Kleid, das Chopra bei dem Treffen getragen hatte. „Zeigen Sie beim nächsten Mal bitte mehr Verstand und Manieren“, schrieb etwa ein aufgeregter User.

Etwas später veröffentlichte die frühere „Miss World“ auf Instagram dann auch noch Fotos von sich am Holocaust-Mahnmal. Erneut gab es entrüstete Reaktionen indischer Nutzer. „Ich habe Sie für eine vernünftige Person gehalten, bis ich ihre Selfies vom Holocaust-Mahnmal gesehen habe“, lautete eine. Es zeige mangelndes Fingerspitzengefühl, an einem Ort der Erinnerung an ein so schreckliches Ereignis Selfies zu machen, urteilten einige indische Medien. Die kritisierten Fotos waren heute nicht mehr auf Chopras Instagram-Profil zu sehen.

Die Bollywood-Schauspielerin war zur Europapremiere des Films „Baywatch“ nach Berlin gekommen. Darin spielt sie an der Seite der US-Kollegen Dwayne „The Rock“ Johnson (45) und Zac Efron (29).