Donnerstag, 01. Juni 2017, 22:19 Uhr

Taylor Swift: Kleiner Triumph im Grapsch-Prozess

Taylor Swift konnte einen kleinen Triumph gegen den Radio-DJ David Mueller erreichen. Dieser hatte die ‚Bad Blood‘-Interpretin bereits im September 2015 verklagt, da deren Anschuldigungen, dass er ihr während eines Meet-and-Greets bei einem Konzert 2013 unter den Rock gegriffen haben soll, ihm angeblich den Job beim Radiosender ‚KYGO‘ in Denver gekostet haben.

Taylor Swift: Kleiner Triumph im Grapsch-Prozess
Foto: ATP/WENN.com

Deshalb warf er der Sängerin Verleumdung vor. Nun, mehr als ein Jahr später, urteilte der amerikanische Richter William Martinenz, dass der Musiker seine Klage zu spät eingereicht habe. So stellte er in Dokumenten, die dem ‚People‘-Magazin vorliegen, klar: „Es gibt nichts, das darauf hinweist, dass Swift unanständig gehandelt hat. Einzig ihr Bericht wird zum Gegenstand des Prozesses, bei dem es darum geht, dass sie selbst belästigt und angegriffen wurde.“

Zuvor hatte der DJ Taylor und ihrem Team bereits vorgeworfen, den Prozess „vorsätzlich zu beeinflussen“. Zwar ist das schon einmal ein kleiner Triumph für die Sängerin, jedoch wurde dem DJ von Richter Martinez erlaubt, seine restlichen Klagen weiterhin fortzuführen.

Grund genug für ihn, sich weiter zu verteidigen, wie er gegenüber ‚Mojo‘ deutlich machte: „Meine Hand streifte ihren Rücken und ihre Hand meinen. Meine Hand hat aber nie ihren Körper berührt. Das kann ich mit Sicherheit sagen. Meine Hand war nie unter ihrem Rock, ich habe sie nie angetatscht.“ Noch ist ein Ende des Rechtsstreits nicht in Sicht. Doch im August werden beide Parteien, also auch die amerikanische Popkünstlerin selbst, vor Gericht in Colorado erwartet. (Bang)