Freitag, 02. Juni 2017, 13:15 Uhr

Streit um Elvis' Songs: Deutsches Gericht hat entschieden

Die Nachlassverwalter des King Of Rock’n Roll, Elvis Presley, sind im Rechtsstreit um dessen Millionenerbe hierzulande gescheitert.

Streit um Elvis' Songs: Deutsches Gericht hat entschieden
Elvis Presley auf der Bühne (1973). Foto: Anonymous/dpa picture alliance

Im Prozess um Nachzahlungen für die Lieder des 1977 verstorbenen US-Superstars sind dessen Nachlassverwalter gescheitert. Das Oberlandesgericht München bestätigte gestern ein Urteil des Münchner Landgerichts aus dem Jahr 2015, das eine Klage der Firma Elvis Presley Enterprises abgewiesen hatte. Das Unternehmen, an dem auch Elvis‘ Tochter Lisa Marie Presley beteiligt ist, hatte von dem Plattenlabel Arista Music eine Beteiligung an den in Deutschland erzielten Millionenerträgen gefordert.

Der Künstler hatte aber die Rechte an seinen Songs für 5,4 Millionen US-Dollar an das Label verkauft. Allein zwischen 2008 und 2013 erzielten seine Songs in der Bundesrepublik nach Angaben von Arista einen Umsatz von knapp 6,9 Millionen Dollar.

Streit um Elvis' Songs: Deutsches Gericht hat entschieden
Foto: FayesVision/WENN.com

Lisa Maria Presley hatte zuletzt zu Beginn des Jahres mit einem Scheidungsstreit Schlagzeilen gemacht. Angeblich habe die 49-Jährige anstößige Fotos und Videos von Kindern auf dem Computer ihres musizierenden Ehemannes Michael Lockwood (55) entdeckt zu.
(dpa/KT)