Samstag, 03. Juni 2017, 13:16 Uhr

Kathy Griffin nach Schock-Aktion: Trump will mein Leben ruinieren

Die hierzulande eher unbekannte US-Komikerin Kathy Griffin erhielt Todesdrohungen von Trump-Anhängern. Nun feuert die 56-Jährige nach der harschen Kritik an einem makabren Foto, das den abgetrennten, blutüberströmten nachgebildeten Kopf von US-Präsident Donald Trump zeigt, zurück.

Kathy Griffin nach Schock-Aktion: Donald Trump will mein Leben ruinieren
Foto: FayesVision/WENN.com

Die Schauspielerin erklärte auf einer Pressekonferenz, dass sie Todesdrohungen von Trump-Anhängern erhalten habe. Der amntierende US-Präsident sei darauf aus, ihr Leben zu ruinieren, erklärte Griffin. Der Secret Service in Washington habe eine Untersuchung gegen die Komikerin eingeleitet, gab derweil Griffins Anwältin Lisa Bloom bekannt.

Das Schockfoto von Starfotograf Tyler Shields, zu dem es auch ein Video von der Entstehung gibt, hatte nicht nur im Netz für große Entrüstung ausgelöst, sondern auch den derzeitigen Regierungschef selbst in Rage gebracht. „Kathy Griffin sollte sich schämen. Meinen Kindern macht das schwer zu schaffen, vor allem meinem elfjährigen Sohn Barron. Einfach nur krank!“, twitterte Trump.

Inzwischen sprangen einige prominente Kollegen der Schauspielerin zur Seite. So auch Hollywoodstar Jamie Foxx (49). „Ich liebe Kathy Griffin immer noch“, äußerte er sich im Interview mit ‚Entertainment Tonight‘. „Bringt den Komiker nicht um seinen Job. Es gibt viele Leute da draußen, die nun wirklich schlimme Dinge tun, aber immer wenn ein Komiker irgendetwas sagt, sei es über Erdnüsse, heißt es, ‚Sie sind ein Erdnuss-Beleidiger‘. Wenn ein Komiker etwas über Delfine sagt, heißt es, ‚Oh mein Gott, Sie beleidigen Delfine‘. Wir sind die Komischen, wir sind die Entertainer, wir wollen niemanden verletzen“

Griffin hatte sich nach einem aufgekommenen Shitstorm schnell entschuldigt. Sie sei zu weit gegangen, sagte sie in einem Video. Trotz der Entschuldigung hob der Sender CNN die Zusammenarbeit mit der Künstlerin auf, die seit 2001 regelmäßig für CNN die Silvestershow am Times Square in New York moderiert hatte. Angst habe sie vor Trump aber nicht, sagte Griffin in der Pressekonferenz. Sie werde sich nun noch mehr über ihn lustig machen. (dpa/KT)

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