Sonntag, 04. Juni 2017, 19:55 Uhr

Preview: "Der wunderbare Garten der Bella Brown"

Für Freunde von „Die fabelhafte Welt der Amelie“ ist dies ein Tipp: „Der wunderbare Garten der Bella Brown“ ist ein genauso modernes Märchen. Hier über die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einer jungen verträumten Frau, die nach dem Sinn des Lebens sucht, und ihrem Nachbar, einem alten Witwer, der mit dem Leben eigentlich schon abgeschlossen hat.

Preview: "Der wunderbare Garten der Bella Brown"
Foto: NFP marketing & distribution

Am Ende stehen sie nicht nur in einem geradezu zauberhaften Garten, sondern sind sich einig, jeder auf seine Art, dass die ganz
große Magie das Leben selbst ist… (Unten gibt es einen Filmausschnitt plus Trailer!

Die Geschichte: Bella (Jessica Brown Findlay) liebt die kleinen Dinge, die ihre Phantasie beflügeln, und träumt davon, Kinderbücher zu schreiben. Im echten Leben und in ihrem Haus aber liebt sie Ordnung über alles. Natur ist ihr ein Grauen, bedeutet sie doch Willkür und Chaos. Als sie von ihrem Vermieter gezwungen wird, ihren verwilderten Garten innerhalb eines Monats in einen blühenden zu verwandeln, weil ihr sonst die Kündigung droht, bekommt sie unerwartet Hilfe von ihrem mürrischen Nachbar Alfie Stephenson (Tom Wilkinson). Und der hat nicht nur einen sehr grünen Finger, eine Menge Lebensweisheit und einen überaus begabten Koch…

Die Hauptrolle in der farbenprächtigenRomanze spielt die Britin Jessica Brown Findlay.

Sie wächst in Cookham in Berkshire auf und studiert am National Youth Ballet, um Tänzerin zu werden. Ihre Tanzausbildung an der Londoner Arts Educational School muss sie aufgrund einer Verletzung aufgeben. Sie setzt ihre Ausbildung am Central Saint Martins College of Art and Design fort und erhält ihre erste Hauptrolle in der Komödie „Albatross“ (Regie: Niall MacCormick, 2011) an der Seite von Julia Ormond und dem deutschen TV- und Kinostar Sebastian Koch.

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Foto: NFP marketing & distribution

Für ihre Darstellung erhält sie eine Nominierung als Most Promising Newcomer für den British Independent Film Award und den Evening Standard British Film Award. Ihre Rolle der Sybil Crawley in der mehrfach preisgekrönten TV-Serie „Downton Abbey” macht sie einem internationalen Publikum bekannt. Es folgen Rollen in „The Riot Club“ und „Winter’s Tale“, der Verfilmung von Mark Helprins Fantasy-Roman, neben Colin Farrell und Russell Crowe. Sie spielt in der viel diskutierten BBC-Serie „Jamaica Inn” und 2015 neben Daniel Radcliffe und James McAvoy in Paul McGuigans Klassiker-Verfilmung „Victor Frankenstein – Genie und Wahnsinn“.

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Foto: NFP marketing & distribution

Übrigens: Regisseur Simon Aboud ist ein anerkannter Regisseur und Fotograf. Mit 21 Jahren beginnt Aboud zunächst als Werbefilmer bei JWT und wechselt fünf Jahre später zur Londoner Agentur McCann-Erickson, um den Kunden Coca-Cola in ganz Europa zu betreuen.

Später wird er Kreativdirektor von McCann-Erickson und gründet Magic Hat, die Jugendabteilung von McCann. Aboud entwickelt und produziert unter anderem Kampagnen für Coca-Cola, Microsoft, Nescafe, Bacardi und MTV. 2001 verlässt Aboud die Agentur, um sich nur noch dem Schreiben und der Regiearbeit zu widmen. Er schreibt Kurzfilme für Modedesigner Frost French und Katarzyna Szczotarska sowie vier Drehbücher für Spielfilme.

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Sein erstes Drehbuch ‚This Beautiful Fantastic‘ (Der wunderbare Garten der Bella Brown) sichert ihm 2009 einen Platz auf der Brit List, der Liste der besten, nicht produzierten Drehbücher. Mit seinem vierten Drehbuch Comes A Bright Day (2012) realisiert Aboud sein Regiedebüt.