Dienstag, 06. Juni 2017, 23:28 Uhr

Jim Carrey: "Die Maske" war als Horrorfilm geplant

Jim Carreys heißgeliebte Fantasy-Komödie ‚Die Maske‘ sollte ursprünglich ein Horror-Film werden. Der Film aus dem Jahr 1994 war ein großer Kassenerfolg und ist immer noch sehr beliebt bei Familien. Der 55-jährige Schauspieler spielt darin an der Seite von Cameron Diaz den erfolglosen Bankangestellten Stanley Ipkiss sowie seinen Alter-Ego, den grünen Maskenmann.

Jim Carrey: "Die Maske" war als Horrorfilm geplant
Foto: Guillermo Proano/WENN.com

Nun verrät Regisseur Chuck Russell, dass er mit den Studiobossen von ‚New Line‘ darum kämpfen musste, den Film als Komödie aufziehen zu dürfen. Der Streifen sei ursprünglich nämlich als Horror-Film angedacht gewesen. Gegenüber ‚Xfinity‘ erzählt er: „Es ist ein großartiges Beispiel dafür, dass man für seine Visionen kämpfen soll. Wir änderten [den Streifen] von einem Horror-Film in eine Komödie. […] Es war ein richtiger Kampf. ‚New Line‘ wollte eigentlich einen neuen Freddy Krueger-Streifen.“

Der Filmemacher (‚I Am Wrath‘) kann nachvollziehen, warum ‚New Line‘ zunächst an dem Horror-Genre festhielt. Die ‚Dark Horse‘-Comicbücher, auf denen die Komödie basiert, präsentieren ein sehr viel grausameres Individuum als Freddy Krueger. „Per Zufall hatte ich den Original-Comic gesehen. Ich dachte ‚Das ist wirklich cool, aber es ist Freddy Krueger zu ähnlich.‘ Das war es wirklich. Er würde die Maske aufziehen und Menschen umbringen. Und dabei witzige Bemerkungen machen.“

Russell habe schon damals gewusst, dass der bis dahin noch unbekannte Carrey die perfekte Besetzung für die Hauptrolle sei, nachdem er ihn als Stand-up-Komiker in Los Angeles sah. „Er war zu dieser Zeit nicht unbedingt begeistert über das Angebot der Hauptrolle. [Als ich ihn sah], sah er aus wie eine Halluzination, wie er da live auf der Bühne stand. Jim las es und sagte ‚Ich werde diese Rolle vor einem Lebensmittelgeschäft spielen, wenn ich 70 bin.“