Donnerstag, 08. Juni 2017, 16:58 Uhr

Jared Leto hing 900 Meter überm Tal

Jared Leto kam beim Klettern in Kalifornien beinahe um. Der 45-jährige Frauenschwarm fiel beinahe vom Rand des Taft Point im Yosemite National Park. Diese Nahtoderfahrung habe ihm klargemacht, wie sehr er an seinem Leben hängen würde.

Jared Leto hing 900 Meter überm Tal
Foto: Charlie Steffens/WENN.com

Im Interview mit dem ‚ES‘-Magazin des „Evening Standard“ erzählt er: „Es gab einen Moment in Yosemite, als ich am Taft Point hing, 900 Meter hoch über dem Tal… Ich kann mich daran erinnern, eine sehr direkte Konversation mit mir selbst geführt zu haben […] Darüber, wie wichtig es ist, zu überleben und so ruhig zu bleiben, wie es nur ging.“ Trotz dieser Nahtoderfahrung möchte der Oscarpreisträger (‚Dallas Buyers Club‘) seine Leidenschaft für gefährliche Sportarten nicht aufgeben. Dafür bedeuten sie ihm zu viel: „Der Akt des Kletterns ist eine sehr tiefe, innere Unterhaltung mit dir selbst über deine Grenzen und deine Fähigkeiten. Dazu gehören viele Erfolge und Misserfolge. Man lernt viel dazu. Ich bin verrückt danach.“

Kinder gehören hingegen im Moment nicht zu seinen Plänen. Dafür habe der Schauspieler einfach keine Zeit, er sei mit verschiedenen Projekten beschäftigt: „Ich denke, es ist sehr wichtig, da zu sein, wenn man Kinder hat. Ich habe viele…Dinge, um die ich mich kümmern muss.“

Der ‚Up in the Air‘-Hitmacher unternimmt dafür gerne was mit seinen Freunden. So betrachte er zum Beispiel Hollywood-Star Leonardo DiCaprio als einen seiner engsten Freunde: „Ich habe nicht so viele Freunde. Deshalb verbringe ich meine Zeit mit den wenigen, die ich habe. Leo ist sehr lustig. Ich kenne ihn schon sehr lange. Aber er ist sehr beschäftigt. Es gibt Menschen, die ich sehr gerne habe, aber es ist sehr schwierig, gemeinsame Zeit zu finden, um sie mit ihnen zu verbringen.“