Freitag, 09. Juni 2017, 11:12 Uhr

Reese Witherspoon: Es ist hart, eine Frau zu sein

Reese Witherspoon findet es schwer, eine Frau im Film-Business zu sein. Die ‚Wild‘-Darstellerin gibt zu, dass es ganz schön hart ist, eine Regisseurin, Autorin oder Schauspielerin in Hollywood zu sein.

Reese Witherspoon: Es ist hart, eine Frau zu sein
Foto: Apega/WENN.com

Die neue Art, Filme zu schauen helfe laut Witherspoon dabei, das zu ändern. Sie erklärte im Interview mit ‚The EDIT‘: „Es ist hart, eine Regisseurin, Autorin oder eine Schauspielerin über 25 zu sein. Ich glaube, dass Streamen und die Art, wie Leute sich Dinge anschauen, ein großer Vorteil sind. Viele Frauen haben zu viel zu tun, um ins Kino zu gehen, aber sie wollen trotzdem ein diverses Spektrum an Frauen auf dem Bildschirm sehen. Ich höre seit 27 Jahren, dass Frauen nicht ins Kino gehen, um Frauen zu sehen, aber ich weiß aus Erfahrung, dass das nicht stimmt.

Bereits in der Vergangenheit hatte Witherspoon darüber gesprochen, dass sie es genieße, am Set von ‚Big Little Lies‘ mit vielen anderen Frauen zusammen zu arbeiten. Jede ihrer Kolleginnen, so die Schauspielerin, habe ihr etwas beigebracht.

Sie verriet dem ‚People‘-Magazin: „Oftmals bin ich die einzige Frau an einem Set voller Männer. Es wurde diese wirklich interessante Gruppe von Frauen, deren Arbeit ich immer schon geliebt habe. Jeden Tag mit ihnen zu arbeiten, war die reinste Freude. Ich habe so viel von jeder einzelnen gelernt.“