Samstag, 10. Juni 2017, 11:32 Uhr

Liam Gallagher: "Noel hätte da sein sollen"

Liam Gallagher gießt weiter Öl ins Feuer im Streit mit seinem Bruder Noel. Der 44-Jährige hatte seinen Bruder und Ex-Oasis-Bandkollegen heftig dafür kritisiert, das ‚One Love Manchester‘-Benefizkonzert sausen gelassen zu haben.

Liam Gallagher: "Noel hätte da sein sollen"
Foto: Sakura/WENN.com

Er selbst war von einem Musikfestival in Deutschland noch abends nach Manchester gereist, um gemeinsam mit vielen anderen Stars bei dem Wohltätigkeitsgig zu performen. Während Liam gemeinsam mit Coldplay-Frontmann Chris Martin und Ariana Grande den Oasis-Klassiker ‚Don’t Look Back in Anger‘ zum besten gab, befand sich Noel nicht mal im Lande, sondern genoss seinen Italien-Urlaub mit seiner Familie.

Liam ereiferte sich im Interview mit dem holländischen Radiosender ‚3voor12‘ nun erneut über die fehlende Präsenz seines verfeindeten Bruders: „Er hätte als Musiker da sein sollen und Songs für diese wunderschönen Kinder spielen sollen, die ermordet und verletzt wurden – ihr wisst, was ich meine. [Ich wäre zurückgekehrt], sogar wenn ich auf dem Mond gewesen wäre. Er ist aus Manchester raus und er hätte da sein sollen.

Dabei gehe es ihm gar nicht um seine persönliche Fehde mit dem 50-Jährigen: „Es hat nichts mit mir zu tun. Es ging nicht darum, ob ich wollte, dass er da war.“ Er selbst hätte Noel jedoch gar nicht wegen des Events kontaktieren können. Seit der Auflösung von Oasis 2009 sprechen die beiden Stars nämlich kaum ein Wort mehr miteinander. „Ich habe seine Nummer nicht“, erklärte der Künstler und stellte klar: „Es hat nichts damit zu tun, ob sich Oasis wieder vereinigt. Das kann ich nicht mehr hören. Oasis hat damit nichts zu tun. Ich wollte nicht, dass er da war, damit ich Songs mit ihm singen kann. Ich bin gerade mit meinem eigenen Ding beschäftigt.“