Dienstag, 13. Juni 2017, 21:40 Uhr

Chris Evans: Sein neuer Film brachte ihn zum Weinen

„Captain America“ Chris Evans hatte Tränen in den Augen, als er das Drehbuch zu ‚Begabt – Die Gleichung eines Lebens‘ las. Der 36-jährige Schauspieler spielt in dem Drama Frank Adler, der sich um seine hochbegabte Nichte kümmert.

Chris Evans: Sein neuer Film brachte ihn zum Weinen
Foto: 20th Century Fox

Sein Charakter sei komplett anders als er selbst oder sein Alter Ego Captain America. Aber er konnte die „komplexen“ Familiendramen nachvollziehen. Gegenüber ‚Time Out‘ erzählt er: „Das ist die Art von Film, die ich mir ansehen würde. Als ich es las, kamen mir ein paar Tränen. Es ist eine sehr große, lebendige Familie, mit der man arbeiten muss, damit es funktioniert. Captain America ist selbstlos und nobel, Frank ist mehr wie ein Gorilla. Er unterdrückt seine Gefühle. Das ist so gar nicht typisch für mich, deshalb machte es Spaß, das Gegenteil zu spielen.“

Der Film kommt am 13. Juli in die deutschen Kinos. Währenddessen geht Evans Zeit als Captain America bald zu Ende. Sein Langzeitvertrag mit Marvel Cinematic Universe läuft nach zwei weiteren Filmen aus. Der Schauspieler sei froh, dass er keine „Job-Verpflichtungen“ mehr habe.

„Es war ein tolles Gefühl der beruflichen Sicherheit. Und sicherlich wird es Tränen geben, wenn ich den Anzug das letzte Mal trage.“ Wie bei vielen Marvel-Charakteren gibt es auch für Captain America eine große Menge an Produkten mit den Motiven des Superhelden. Chris fand es anfangs etwas „seltsam“, sein Gesicht auf Vesperboxen und Pyjama-Sets zu sehen. Seine Mutter ist allerdings eine fleißige Sammlerin. „Es war zunächst etwas seltsam, aber jetzt ist es ein alter Hut. Meine Mutter hat alles davon. Ihr Dachboden hat sich in ein Museum mit Captain America-Erinnerungsstücken verwandelt.“

Chris Evans: Sein neuer Film brachte ihn zum Weinen
Foto: 20th Century Fox