Dienstag, 13. Juni 2017, 9:58 Uhr

Goldie Hawn kritisiert die Filmbranche

Ist das Film-Business heute nur noch ein großes Geschäft, eine seelenlose Maschinerie, in der es nur um das Geld geht? Goldie Hawn zieht eine bittere Bilanz.

Goldie Hawn kritisiert die Filmbranche
Foto: Apega/WENN.com

Die 71-Jährige vermisst bei Filmproduktionen die Leidenschaft. „Eine Filmproduktion hat heutzutage nicht mehr viel mit Kunst zu tun, sondern fast nur noch mit Unternehmenspolitik“, sagte sie den „Stuttgarter Nachrichten“ und der „Stuttgarter Zeitung“.

„Als ich in den Achtzigern selbst Filme produzierte, haben wir so lange daran gefeilt, bis wir mit dem Ergebnis zufrieden waren. Heute ist so etwas eine riesige Maschinerie, in die die unterschiedlichsten Leute ein paar Millionen gesteckt haben. Alles muss reibungslos laufen, deswegen ist für Leidenschaft kaum noch Platz.“

Goldie Hawn kritisiert die Filmbranche
Foto: 20th Century Fox

Hawn ist ab dem 15. Juni nach 15 Jahren Pause wieder auf der Leinwand zu sehen: an der Seite von Amy Schumer in der Komödie „Mädelstrip“. Über ihre Rückkehr auf die Leinwand sagte sie: „Ich musste gar nicht überredet werden. Amy hatte diese Idee von einem gemeinsamen Film und erzählte mir davon. Sie ließ keinen Zweifel daran, wie wichtig ihr es war, dass ich ihre Mutter spiele. Das hat mir gefallen, das Drehbuch hat mich amüsiert und vor allem hatte ich große Lust darauf, mit einer Frau wie Amy Schumer zu arbeiten.“ (dpa/KT)