Dienstag, 13. Juni 2017, 20:27 Uhr

Richard Gere findet "Pretty Woman" immer noch magisch

Richard Gere glaubt, dass ‚Pretty Woman‘ eine spezielle „Magie“ in sich trägt. Der 67-jährige Schauspieler und einstige Frauenschwarm spielte in der 1990 erschienen romantischen Komödie den Geschäftsmann Edward Lewis an der Seite von Julia Roberts als seine Liebhaberin Vivian Ward.

Richard Gere findet "Pretty Woman" immer noch magisch
Foto: Oscar Gonzalez/WENN.com

Der Kultfilm sei nicht immer „in seinem Leben“ präsent, er werde aber oft danach gefragt. Gegenüber der ‚Metro‘-Zeitung erzählt er: „Es ist okay, ich spreche nur in Interviews darüber. Er bestimmt nicht mein Leben. Er ist immer noch im Gespräch, weil es voller Magie ist, die nicht wiederholt werden kann. Eine Magie, die aus dieser Zeit kommt, diesem Ort und von den Leuten, die mitgewirkt haben.“ Wenn es darum geht, seine Rollen auszuwählen, vergleicht Gere diese mit dem Prozess des „Verliebt seins“, da es dabei ebenso um den Instinkt gehe. „Du wirst einfach davon angezogen. Es ist, wie sich zu verlieben – man weiß nicht warum, man fühlt es einfach.“

Der Hollywood-Star spielte 2016 den selbsternannten Macher Norman Oppenheimer in dem Politthriller ‚Norman: The Moderate Rise and Tragic Fall of a New York Fixer‘ und genoss es, da es ein völlig unerwartetes Angebot war.

„Ich war überrascht, dass sie mich wegen Norman gefragt haben. Es war kein offizielles Casting. Alles bei Norman ist emotional, körperlich und psychisch genau das Gegenteil von mir. Aber ich dachte mir, ‚Okay, wenn ihr offen dafür seid, das zu machen, dann bin ich das auch.'“ Der Schauspieler glaubt, dass „Glück“ ein ebenso großer Faktor ist wie Talent, wenn es um den Erfolg im Showbusiness geht. „Man muss eine bestimmte Menge an Talent mitbringen aber es gehört ebenso eine größere Portion Glück dazu. Es ist nichts, was man tatsächlich machen kann. Im Buddhismus glauben wir an ‚Ursache und Wirkung‘. Man kann es nicht erzwingen.“