Samstag, 17. Juni 2017, 10:50 Uhr

Carrie Fisher Untersuchungsbericht: Waren auch Drogen Schuld?

Carrie Fisher starb nicht nur an einem Herzinfarkt. Eine der Todesursachen der Star-Wars-Schauspielerin waren offenbar auch Drogen, wie der am Freitag veröffentlichte Bericht der Gerichtsmedizin in Los Angeles belegt.

Carrie Fisher Untersuchungsbericht: Waren auch Drogen Schuld?
Carrie Fisher und ihre Tochter Billie. Foto: Joe/WENN.com

Eine eingehende taxilogische Untersuchung war notwendig geworden, um herauszufinden, was zu dem Herzinfarkt der 60-Jährigen geführt hatte. So haben u.a. das Schlafapnoe-Syndrom (Atemaussetzer im Schlaf) „und andere unbestimmte Faktoren“ zum Tode geführt. Dazu zählten auch eine Herzerkrankung und „Drogenkonsum“. Allerdings konnte laut TMZ nicht mehr festgestellt werden in welchem Umfang Drogen zur Auslösung des Infarktes beigetragen hätten, den sie an Bord eines Flugzeuges im Dezember 2916 erlitt. Daher wurde die Todesursache „als unbestimmt eingestuft.“

in einem aktuellen Statement von Tochter Billie Lord hieß es laut ‚People‘: „Meine Mutter kämpfte ihr gesamtes Leben gegen Drogenabhängigkeit und psychische Erkrankungen. Letzten Endes starb sie daran. Sie ging in all ihrer Arbeit offen mit den sozialen Stigmata um, die diese Krankheiten mit sich bringen. Sie sprach über die Schande, die Menschen und ihre Familien, die diesen Erkrankungen ausgeliefert sind, quälen. Ich kenne meine Mutter, sie hätte gewollt, dass ihr Tod Menschen ermutigt, offen mit ihren Kämpfen umzugehen. Sucht Hilfe, kämpft für die von der Regierung finanzierte Programme für psychische Gesundheit. Schande und diese Stigmata sind die Feinde von Fortschritt und Lösungen – und letztendlich für eine Heilung. Ich liebe dich, Momby.“

Fisher starb am 27. Dezember 29016. (PV)