Dienstag, 20. Juni 2017, 8:42 Uhr

Carrie Fisher: Kokain, MDMA, Ecstasy

Die Autopsie von Carrie Fisher enthüllt Nachweise von Drogen im Körper. Die ‘Star Wars’-Darstellerin verstarb im Dezember 2016 im Alter von 60 Jahren und wird seither von aller Welt betrauert.

Carrie Fisher: Kokain, MDMA, Ecstasy
Foto: Visual/WENN.com

Der Autopsiebericht zeigt nun auf, dass die Schauspielerin Spuren von Kokain, Heroin und Ecstasy zum Zeitpunkt ihres Todes im Körper hatte. Der Gerichtsmediziner gab bereits letzte Woche Freitag bekannt, dass die Todesursache Schlafapnoe gewesen sei – ein Zustand, in dem während des Schlafes oder der Bewusstlosigkeit nicht genug Luft in die Lungen gelangt. Ob und in welchem Umfang der laut ‘TMZ’ “schockierende Drogen-Cocktail” in ihrem Körper letztendlich zur Todesursache geführt haben, bleibt jedoch unklar. Sicher ist jedoch, dass sich “zusätzlich zum im Urin gefundenen Kokain und Opiate, auch ein sehr geringen Anteil an MDMA, allgemein bekannt als Ecstasy, und Heroin war.”

Nachdem der Autopsiebericht veröffentlicht wurde, gab Carrie Fishers 24-jährige Tochter Billie Lourd ein Statement gegenüber ‘People’ ab: “Meine Mama bekämpfte ihre Drogensucht und psychische Erkrankung ihr ganzes Leben lang. Letztendlich starb sie daran […] Ich weiß, meine Mama, sie wollte, dass ihr Tod Menschen ermutigt, offen über ihre Probleme zu sein. Sucht Hilfe, kämpft für staatliche Förderung für Programme für psychische Erkrankungen.”

Fishers Tochter, Billie Lourd, reagierte am Freitag auf den ersten Befund. „Meine Mutter hat ihr ganzes Leben lang gegen Drogensucht und psychische Erkrankungen angekämpft“, teilte Lourd der US-Zeitschrift „People“ mit. Fisher habe offen darüber gesprochen. Letztendlich sei sie daran gestorben, sagte die Tochter.

Fisher, die in der „Star Wars“-Saga als Prinzessin Leia berühmt wurde, starb am 27. Dezember im Alter von 60 Jahren, nachdem sie wenige Tage zuvor während eines Flugs von London nach Los Angeles einen Herzstillstand erlitten hatte. (Bang/dpa)