Freitag, 23. Juni 2017, 15:28 Uhr

Charts der Woche: KC Rebell und Summer Cem räumen ab

Solo standen sie bereits an der Spitze, gemeinsam dagegen noch nie. Das ändern KC Rebell und Summer Cem nun und holen aus den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, das „Maximum“ heraus.

Charts der Woche: KC Rebell und Summer Cem räumen ab
Foto: Instagram/SummerCem

Die beiden HipHopper folgen auf Genre-Kollege Bushido, der seinen „Black Friday“ an die siebte Stelle verlegt. Den Deutschrap-Erfolg macht Nimo („Kiki“, vier) komplett, der sich im Vergleich zum Vorgänger „Habeebeee“ (zehn) deutlich steigert.

Michael Patrick Kelly geht zurück zu seinen Wurzeln und tritt auf Rang fünf zum „iD“-Check an. Das ehemalige Kelly Family-Mitglied ist auch bei der TV-Show „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert, Vol.4“ beteiligt, die von vier auf zwei steigt und sogar Helene Fischer („Helene Fischer“, drei) überrundet.

Das siebte Top Ten-Album von Nickelback heißt „Feed The Machine“ und startet auf Platz sechs. Seit ihrem Smash-Hit „How You Remind Me“ waren die Kanadier rund 500 Mal in den Offiziellen Deutschen Charts vertreten.

Die Single-Spitze ist dank Luis Fonsi feat. Daddy Yankee („Despacito“) weiterhin bester Laune. Noch eine Woche, dann könnten die Puerto-Ricaner zum zehnten Mal das Feld anführen. Robin Schulz feat. James Blunt („OK) und Imagine Dragons („Thunder” – schon pber 44 Millionen Views bei Youtube!) holen die weiteren Medaillen.

„Wild Thoughts“ hegen DJ Khaled feat. Rihanna & Bryson Tiller, die sich ihren Traum vom höchsten Neueinstieg an fünfter Stelle erfüllen. Der Kreuzberger Ufo361 rappt auf Platz 16 über sein „Nice Girl 2.0“. KC Rebell & Summer Cem haben übrigens neun Tracks in der Hitliste geparkt, darunter ihren „Murcielago“ (25).

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.