Samstag, 24. Juni 2017, 13:29 Uhr

Bürgermeister stinksauer: Willow Smith sammelt Müll in Griechenland

Willow Smith, eigenwillige Tochter eines Hollywood-Stars sammelt während eines Griechenland-Urlaubs Müll am Strand und belegt ihre abenteuerliche Unternehmung mit Foto-Posts. Die Follower hat’s gefreut, den Bürgermeister hat’s irgendwie geärgert.

Bürgermeister stinksauer: Willow Smith sammelt Müll in Griechenland
Foto: Instagram/willowsmith

Die 16 Jahre junge Tochter von Will Smith hat beim Urlaub in Griechenland ihren Sinn für Umweltschutz demonstriert. Entsetzt von dem vielen Plastikmüll an mehreren kleinen Stränden der Insel Antipaxos sammelte sie gemeinsam mit ihrer nicht minder berühmten Mutter Jada-Pinkett und vier weiteren Helfern den Unrat ein. 22 große schwarze Müllsäcke sollen zusammengekommen sein, teilte Smith auf ihrem Instagram-Account mit und belegte den Einsatz mit Fotos (siehe Insta-Bildergalerie unten!)

Die Säcke wurden schließlich auf die Motorjacht geladen, mit der die Familie derzeit durch das Ionische Meer tourt, und sollen anständig entsorgt werden.

Die Teenie-Sängerin begründete ihren Einsatz, von dem man glauben will, dass die Idee von ihr stammt, so: „So weit weg von dem, was ich unter einer verschmutzten Großstadt verstehe, konnte ich den Anblick der mit Müll verdreckten griechischen Strände nicht ertragen“. Sie habe dort verendete Möwen gesehen, die an Plastikstückchen und anderen biologisch nicht abbaubaren Materialien erstickt seien. „Wenn wir sowas im Fernsehen oder auf unseren Smartphones sehen, scheint es aus irgendeinem Grund weit weg. Aber wenn man es vor der Nase hat, dann meine ich, dass es die Verantwortung der Menschheit ist, alles zu tun, was wir können, gleichgültig, wie klein die Maßnahme ist.“

Die Follower der 16-Jährigen zeigten sich jedenfalls auf Instagram begeistert. Ziemlich verschnupft über den entstandenen Image-Schaden reagierte hingegen der Bürgermeister der Inselgruppe Paxos und Antipaxos. „Die Zahl der Müllsäcke ist unglaublich übertrieben“, sagte Spyros Vlachopoulos in einem Fernsehinterview, erklärte aber dann: „Auf unseren Inseln gibt es mehr als 100 kleine und große Strände. Fräulein Smith hat sich die abgelegensten und unzugänglichsten ausgesucht – an der Nordwestküste, die zur Adria hin offen ist und wo der Müll angeschwemmt wird.“ Naja, das macht das Problem aber auch nicht kleiner. Im Gegenteil. (dpa/KT)