Sonntag, 25. Juni 2017, 17:24 Uhr

Prinz Harry wollte nicht mehr

Das Leben als Royal im Rampenlicht kann auch ein gottverdammter Fluch sein. Prinz Harry hatte vor einigen Jahren nämlich ein Burn-Out.

Prinz Harry wollte nicht mehr
Foto: WENN.com

Harry hat vor einigen Jahren genug gehabt vom Leben eines Royals. Er habe „raus gewollt“ aus der königlichen Familie und ein gewöhnliches Leben führen wollen, verriet der 32-Jährige jetzt in einem Interview mit der britischen Journalistin Angela Levin, aus dem die „Daily Mail“ und andere Medien zitierten. Geblieben sei er aber aus Loyalität zu Queen Elizabeth II., seiner Oma.

„Ich habe gefühlt, dass ich raus wollte, habe mich dann aber dazu entschieden zu bleiben und eine Rolle für mich auszuarbeiten“, sagte der jüngere Bruder von Prinz William (35) unter anderem. Rückblickend könne er sagen, dass er sich in seiner Zeit beim Militär am wohlsten gefühlt habe: „Ich war kein Prinz, ich war einfach Harry.

Als er 2007 aus Afghanistan abgezogen wurde, sei er am Boden zerstört gewesen. „Bei der Armee zu sein, war das beste Entkommen, das ich jemals hatte.“ Denn danach wollte Harry, der eine zeitlang auch als „Party-Prinz“ unterwegs war, einfach „nicht erwachsen werden“. Mit Hilfe seines Bruders habe er schließlich seine Rolle gefunden. Er nutze heute seine Position, um anderen Menschen zu helfen.

In der zurückliegenden Woche hatte bereits die US-Zeitschrift „Newsweek“ aus dem Interview zitiert. „Gibt es jemanden in der Königsfamilie, der König oder Königin werden möchte? Ich denke nicht, aber wir werden unsere Pflicht zur richtigen Zeit erfüllen“, sagte Harry demnach. Es war das erste Mal, dass ein Angehöriger des Königshauses so offen über dieses Thema spricht. (dpa/KT)