Mittwoch, 28. Juni 2017, 16:28 Uhr

Martin Semmelrogge geht immer noch in die Muckibude

Er ist auf die Rolle des Bösewichts abonniert. Martin Semmelrogge spielt Theater und macht viel Sport und demnächst in einer RTL-Trashhow.

Martin Semmelrogge geht immer noch in die Muckibude
Schauspieler Martin (61) und Ehefrau Sonja Semmelrogge (53). Foto: MG RTL D / Stefan Menne

Für den Schauspieler geht es nicht ohne Bewegung. „Ich brauche täglich meinen Sport. Die Muckibude ist mein Mekka. Ich mache auch gern Box- und Lauftraining oder fahre Fahrrad. Ich will noch lange fit bleiben“, sagte der 61-Jährige mit der unverwechselbar knarzigen Stimme der Deutschen Presse-Agentur. Semmelrogge schlug früher öfter mal über die Stränge, heute gibt er sich aktiv und diszipliniert. Ganz zahm geht es dann aber doch nicht: Während des Auspowerns hört er am liebsten Hardrock oder Heavy Metal. „Das gibt mir den Kick und ist mein Lebenselixier.“ Bald will er mit dem Fahrrad von Bad Hersfeld nach Kassel – immerhin 70 Kilometer – zur Kunstschau documenta radeln.

Bei den Bad Hersfelder Festspielen von Intendant Dieter Wedel ist Semmelrogge („Das Boot“, „Bang Boom Bang“) auf der Theaterbühne zu sehen. Mit Markus Majowski spielt er in der Krimikomödie „Die 39 Stufen“ (Premiere: 15. Juli). „Ich schlüpfe in fast 30 Rollen – so etwas habe ich noch nie gemacht. Total verrückt“, sagte er über das Stück, bei dem vier Schauspieler mehr als Hundert Rollen spielen. Hauptsächlich ist er aber der Bösewicht – ein Rollenbild, das er aus seiner langen Schauspielkarriere gut kennt. „Die Bösewichte sind doch eben immer am spannendsten. In den Filmen in den USA sind es die Heroes.“

Ab 2. August wird der 61-Jährige und seine Ehefrau Sonja Semmelrogge (53) in der RTL-Show „Das Sommerhaus der Stars – Kampf der Promipaare“ zu sehen sein. Acht mehr oder weniger prominente Paare ziehen für zwei Wochen gemeinsam unter ein Dach, kämpfen um den Titel und 50.000 € Siegprämie! Die Zuschauer lernen die Stars von einer ganz anderen Seite kennen, denn sie werden rund um die Uhr von Kameras beobachtet. (dpa/KT)