Mittwoch, 28. Juni 2017, 17:35 Uhr

Michael Jackson hatte Angst vor dem Tod

Michael Jackson hatte Angst, ermordet zu werden. Kurz vor seinem Tod im Juni 2009 verfasste der ‚King of Pop‘ Notizen, in denen er zugab, Angst um sein Leben zu haben und niederschrieb, dass ihn „das System“ töten wolle, um den „Katalog“ seiner Hits zu bekommen.

Michael Jackson
Foto: WENN

In einem der Briefe, die der deutsche Geschäftsmann Michael Jacobshagen erhielt, referierte Jackson über die Promoter seiner geplanten 50 Shows in der O2 Arena in London, die zwischen Juli 2009 und März 2010 hätten stattfinden sollen. Doch kurz vor seinem ersten Auftritt erlitt er einen Herzstillstand und starb daraufhin. In dem Brief schrieb er: „‚AEG‘ übt so einen großen Druck auf mich aus. Ich habe ein schlechtes Gefühl. Ich habe Angst um mein Leben. Ich rufe morgen Joseph an.“

Es wird gemunkelt, dass er mit Joseph seinen Vater Joe meinte. Jacobshagen war über zwei Jahrzehnte eng mit dem Musiker befreundet.

In einem Interview mit Daphne Barak, das bald ausgestrahlt werden soll, erzählt er von einem Nervenzusammenbruch Michaels in Las Vegas. Daphne, deren Broadcast weltweit veröffentlicht wird, erzählte der Zeitung ‚The Sun‘ darüber: „Jacobshagen nahm Anfang des Jahres Kontakt zu mir auf. Er wollte unbedingt über den Michael Jackson reden, den er kannte. Er bestand darauf, das Interview mit mir zu führen, weil ich Jackson und seine Eltern schon öfter interviewt hatte. Ich habe Audiodateien von Jackson veröffentlicht, die seine schwere Sucht zeigen und dass er von allen ausgenutzt wurde. Ich habe eine klare Nachricht gesendet an die Menschen, die immer noch versuchten, von ihm zu profitieren, auch nach seinem Tod. Jacobshagen hat uns immer wieder geschrieben und sagte, er habe handgeschriebene Notizen, die noch nie gesehen wurden. Einige davon wurden 2009 kurz vor seinem tragischen Tod geschrieben. Schließlich zeigten wir uns einverstanden, uns mit ihm zu treffen.“