Sonntag, 02. Juli 2017, 9:39 Uhr

Sophie Turner: "Game of Thrones" als "Aufklärungsunterricht"

Sophie Turner verrät, dass für sie persönlich die Serie ‘Game of Thrones’ sogar das Ein oder Andere über die Bienchen und Blümchen lehrte. Normalerweise klärt die Hitserie über so Einiges auf, wie etwa die Schuldenbegleichung der Lannister.

Sophie Turner: ‘Game of Thrones’ als "Aufklärungsunterricht"
Sophie Turner mit Boyfriend Joe Jonas. Foto: WENN.com

Für die 21-jährige Schauspielerin Sophie Turner, die in der Serie seit 2011 als Sansa Stark zu sehen ist, hatte ‘Game of Thrones’ aber noch andere Themen bereit. Bei einem Interview mit der ‘Sunday Times’ gibt sie zu, dass ihr die Rolle und die Serie als “Aufklärungsunterricht” dienten. Sie äußert sich dazu wie folgt: “Das erste Mal, dass ich über Oralsex herausgefunden habe, war, als ich das ‘Game of Thrones’-Skript las. Ich war 13. Ich sagte, ‘Wow! Leute tun das? Das ist faszinierend’” Doch es gab nicht nur diese eher lustigen Einblicke in eine für sie neue Welt.

Für die Szene in der Serie, als sie von Ramsey Bolton in ihrer Hochzeitsnacht vergewaltigt wurde, musste sie sich zum ersten Mal mit sexueller Gewalt auseinandersetzen. Turner schildert: “Sexuelle Gewalt war nichts, das mich oder jemanden, den ich kannte, betraf, deshalb war ich recht gleichgültig über die ganze Sache. Naiverweiser. Und dann habe ich die Szene gedreht und im Nachhinein war dieser riesige Aufruhr, dass wir so etwas im Fernsehen darstellen.” Jedoch finde sie, dass “je mehr über sexuelle Gewalt gesprochen wird, je besser” dies auch wäre, da die Menschen, denen das zustoße, “die Stärke” finden sollen, darüber zu sprechen.