Dienstag, 04. Juli 2017, 22:41 Uhr

Morrissey: Heftige Kritik an Biopic

Morrisseys Kindheitsfreund James Maker bezeichnet das Biopic ‚England Is Mine‘ über den The Smiths-Frontmann als nicht wahrheitsgetreu. Das neue Drama dokumentiert das frühe Leben des Weltstars.

Morrissey: Heftige Kritik an Biopic
Foto: WENN.com

Einer seiner ältesten Freunde behauptet nun, dass der Streifen im Grunde eine große Lüge sei. Morrisseys echtem Charakter werde nämlich nicht Rechenschaft gegeben. Auf Facebook schreibt er: „Laut dem Trailer zu ‚England Is Mine‘ war Morrissey eine autistische, scheue Kreatur mit lockigem Haar und Denkerfalten, die von einem wohlmeinenden Freund physisch dazu gedrängt werden musste, ein Sänger zu sein.“ Doch „noch schlimmer“ sei, dass die Filmemacher den Musiker in einen „grünen Düffelmantel steckten“ und ihn „nicht eine Zeile des Morrisseyischen Witzes gaben“, für die ihn all seine Freunde geliebt hätten.

Deshalb zieht Maker folgendes Fazit: „Es ist keine Filmbiographie, es ist historische Fiktion. Ein seltsamer Film, wenn man bedenkt, dass diese prägenden Jahre so ausführlich und gut dokumentiert wurden.“ Damit nicht genug: Er schlägt auch noch vor, die Produzenten des Streifens vor Gericht zu ziehen: „Morrisseys Mutter sollte die Filmemacher allein wegen ihrer falschen Repräsentation ihres Vorhangstoffes verklagen.“ Denn „Fakt ist: dies ist nicht Morrissey“.