Mittwoch, 05. Juli 2017, 15:50 Uhr

Chris O'Donnell und die "Men in Black": Ausgetrickst!

Chris O’Donnell war dank eines miesen Tricks nicht bei ‚Men In Black‘ zu sehen. Der ‚Batman Forever‘-Star war eigentlich erst für die Rolle des Agenten J in dem Blockbuster aus dem Jahr 1997 vorgesehen. Doch da der Regisseur Barry Sonnenfeld bereits einen anderen klaren Favoriten für den Part hatte, griff er in die Trickkiste, um den 47-Jährigen dazu zu bringen, die Rolle nicht anzunehmen.

Chris O'Donnell und die "Men in Black": Ausgetrickst!
Foto: Nicky Nelson/WENN.com

Er schildert: „Steven Spielberg [Produzent] hat mir gesagt, dass ich zum Abendessen mit Chris muss und ihn überzeugen muss, im Film mitzuspielen. Ich wusste, dass ich Will Smith wollte, also habe ich Chris erzählt, dass ich kein sehr guter Regisseur bin und ich nicht glaube, dass das Skript sehr gut war und dass er ‚Men In Black‘ nicht machen sollte, wenn er irgendwelche anderen Optionen hätte.“ Mit Erfolg: „Am nächsten Tag ließ er uns wissen, dass er kein Interesse hatte.“

Sonnenfeld bekam also, was er wollte – Will Smith in der Hauptrolle des Agenten J. Besonders ärgerlich für O’Donnell, der derzeit etwas moppelig geworden ist: Während sein Film ‚Batman & Robin‘ 1997 nur mittelmäßige Ergebnisse an der Kinokasse erzielte und von den Kritikern ziemlich runtergezogen wurde, war ‚Men In Black‘ nach James Camerons epischem Drama ‚Titanic‘ der zweiterfolgreichste Film des Jahres.

Auf den Originalfilm folgten 2002 und 2012 noch zwei Fortsetzungen. Wie Sonnenfeld im Gespräch mit der ‚Huffington Post‘ erklärt, würde er liebend gerne auch noch einen vierten Streifen des Franchise erleben: „Ich wünschte, es gäbe einen vierten Film. Ich glaube nicht, dass Will Smith oder ich involviert wären. Aber ich liebe das Franchise, weil ich es entwickelt und kreiert habe.“