Mittwoch, 05. Juli 2017, 13:32 Uhr

Status-Quo-Star Rick Parfitt: Waren Ärzte Schuld an seinem Tod?

Rick Parfitts Witwe kommt nur schwer mit dem Tod ihres Mannes klar. Der Status-Quo-Rocker starb letztes Jahr an Weihnachten in einem Krankenhaus im spanischen Marbella an den Folgen einer Infektion nach einer Schulterverletzung.

Status-Quo-Star Rick Parfitt: Waren Ärzte Schuld an seinem Tod?
Rick Parfitt mit Bandkollegen, Francis Rossi. Foto: WENN.com

Seine Frau Lindsay offenbart nun, dass der Tod des Stars wie ein plötzlicher Schock gekommen sei: „Er war ein Löwe, ein wahres Monster eines Mannes, das alle mögliche Krankheiten durchgestanden hat. Ich glaube, wir hatten alle das Gefühl, dass er es schaffen würde.“ Doch dann kam alles ganz anders und der Albtraum begann. Lindsay spekuliert deshalb auf einen Ärztemurks: „Ich glaube, dass er am Ende die falsche Diagnose erhalten hat. Ich denke, dass er medizinisch vernachlässigt wurde.“ Auch sie selbst fühle sich immer noch schuldig: „Ich mache mich manchmal selbst fertig. Das tut wohl jeder, der jemanden verloren hat. Man denkt ‚Was, wenn ich das getan hätte?‘ oder ‚Wir hätten das früher tun sollen‘ oder was auch immer. Dann nimmst du die Schuld auf dich selbst und sagst ‚Warum habe ich ihn nicht dahin mitgenommen und habe das gemacht?'“

In der britischen Talkshow ‚Lorraine‘ fügt die Witwe hinzu, dass sie versuche, für ihre neunjährigen Zwillinge Tommy und Lily weiter stark zu sein. „Er war so eine großartige Persönlichkeit“, erklärt sie. „Ich habe Momente – viele Momente -, in denen ich wirklich mit mir kämpfen muss. Ich vermisse ihn so sehr. Ich wache nachts auf und denke, dass es gar nicht wirklich passiert ist.“ Doch Rick hätte wohl nie gewollt, dass sie sich so sehr auf ihre Trauer fixiere: „Er hat immer gesagt ‚Es bräuchte mehr als den Tod, um mich zu töten‘, das war sein Spruch.“