Freitag, 07. Juli 2017, 17:49 Uhr

Clemens Schick: "Dann hätte ich mich auch nicht outen müssen"

Schwul, lesbisch, bi, transgender oder hetero: Bond-Bösewicht Clemens Schick wünscht sich ein Umdenken beim Thema Sexualität.

Clemens Schick: "Dann hätte ich mich auch nicht outen müssen"
Foto: WENN.com

Der Schauspieler Clemens Schick (45), der gerade in „Overdrive“ an der Seite von Scott Eastwood zu sehen ist, hätte gerne, dass die Deutschen freier mit dem Thema Sexualität umgehen.“Wenn ich in der Gesellschaft leben würde, die ich mir wünsche, hätte ich mich auch nicht outen müssen. Dann würde es keine Rolle spielen, ob man schwul, lesbisch, bi, transgender oder hetero ist“, sagte der schicke Schick dem Münchener Magazin „Focus“. Er habe sich vor allem deswegen geoutet, um freier über Sexualität reden zu können.

Der Schauspieler hatte sich 2014 als schwul geoutet. Dem inzwischen eingestellten Magazin ‚Männer‘ sagte er damals: „Für mich ist das eine politische Aussage. Mich persönlich interessiert weder das Label „schwul“ noch brauche ich es für mein eigenes Selbstverständnis. Aber mich nerven die Schubladen und die Klischees. Mit Männern zusammen zu sein, schließt für mich überhaupt nicht aus, mit Frauen zu flirten, sie attraktiv zu finden oder mich in sie zu verlieben.“

Der politisch engagierte Berliner will sich im Bundestagswahlkampf aktiv für die SPD starkmachen, bei der er seit einem Jahr Mitglied ist. „Ich schätze Martin Schulz und werde für ihn kämpfen.“ Er könne sich auch ein Leben als Politiker vorstellen. (dpa/KT)