Freitag, 07. Juli 2017, 19:42 Uhr

Emma Stone: „Männliche Kollegen kürzten ihr Gehalt für mich“

Hollywoodstar Emma Stone (28) hat verraten, dass manche männliche Co-Stars freiwillig ihre Gehälter gekürzt hätten, nur damit sie auch den gleichen Lohn bekommen konnte. Das erzählte der ‚La La Land’-Star im Rahmen ihrer Promo für den Streifen ‚Battle of the Sexes’ gegenüber dem ‚OUT’-Magazin.

Emma Stone: „Männliche Kollegen kürzten ihr Gehalt für mich“
Foto: Apega/WENN.com

Das hätten die lobenswerten Herren dann auch gemacht, weil sie es als „fair“ betrachteten und die Geschlechtsungleichheit der Bezahlung in Hollywood nicht akzeptierten. In letzter Zeit sei das für die Oscar-Gewinnerin aber nicht mehr nötig gewesen. Die Ex-Freundin von Andrew Garfield (33) verriet: „Wir sollten alle fair behandelt und bezahlt werden. Ich darf mich glücklich genug schätzen, das Gleiche wie meine männlichen Co-Stars zu bekommen. Nein, nicht ,glücklich.‘ Ich bekam in den letzten paar Filmen die gleiche Bezahlung wie sie.“ Da könnte vielleicht die Auszeichnung mit einem Oscar nicht ganz unbedeutend dafür sein. Die 28-Jährige gab dann auch selbst zu, dass auch andere Faktoren außer dem Geschlecht für die unterschiedliche Bezahlung eine Rolle spielen könnten.

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Sie erklärte: „[.] unsere Industrie steht und fällt mit Fragen wie: ‚Wie viel bringst du an der Kinokasse ein? In welchem Maß ziehst du die Leute in die Kinos oder ist es doch die andere Person?“ Dieses Gefühl wäre auch Schuld daran gewesen, warum sie nicht härter um eine gleiche Bezahlung gekämpft hätte. Sie habe sich dann auch unwohl gefühlt, mit ihrem Agenten oder Anwalt darüber zu reden, weil sie sich die Frage stellte: „Wollen mich die Leute genauso gerne sehen wie Steve Carell?“

An dessen Seite wird sie mit unter anderem Andrea Riseborough (35) übrigens auch im Tennis-Drama ‚Battle of the Sexes’ zu sehen sein. Da spielt sie die Sportlerin und Frauenrechts-Aktivistin Billie Jean King, die 1973 den Wimbledon-Champion Bobby Riggs herausforderte. Das Match, das die offen lesbische King in drei Sätzen gewann, ging als „Battle of the Sexes“ oder „Kampf der Geschlechter“ in die Sportgeschichte ein. Der Streifen kommt am 22. September in die Kinos…(CS)