Montag, 10. Juli 2017, 23:05 Uhr

Chris Evans über Spaziergänge in L.A. und seinen schwulen Bruder

Weil in Kalifornien ständig irgendjemand etwas von ihm wolle, zieht sich der Schauspieler Chris Evans privat gerne in seinen Heimat-Bundesstaat Massachusetts zurück.

Chris Evans über Spaziergänge in L.A. und seinen schwulen Bruder
Foto: FayesVision/WENN.com

Beruflich ist der Captain-America-Star viel in Los Angeles unterwegs – privat eher ungern. In der kalifornischen Filmstadt wolle nämlich ständig jemand etwas von ihm, sagte der 36-Jährige in einem Interview der „Berliner Zeitung“. „Wenn man in L.A. im Restaurant angesprochen wird und sich nett unterhält, dauert es meistens nicht lange, bis die andere Person sagt: ‚Vielleicht könntest du ja mal das Drehbuch lesen, das ich geschrieben habe. Ich habe ein Exemplar im Auto, das hole ich mal eben.'“ In seiner Heimat Massachusetts sei das anders, betonte Evans: Wenn er dort jemanden in einer Bar treffe, „dann will der oder die eigentlich nie etwas. Nur nett sein und der Freude Ausdruck verleihen“. Das empfinde er als „deutlich angenehmer“.

Evans, der sich seit Jahren für die Schwulen-Ehe einsetzt, plauderte auch über seinen schwulen Bruder Scott (33), der ebenfalls als Schauspieler arbeitet: „Ich fand es eine Schande, dass meinem Bruder in unserem Zeitalter ganz selbstverständliche Bürgerrechte verwehrt werden.“ Eine noch größere Schande sei es, dass jetzt in manchen Orten in den USA „schon einmal errungene Fortschritte wieder rückgängig gemacht werden“. Das Instagram-Foto zeigt Chris mit Scott und Schwester Carly. (dpa/KT)

Evans ist von Donnerstag (13. Juli) an im Familiendrama „Begabt“ in den deutschen Kinos zu sehen.