Montag, 10. Juli 2017, 13:38 Uhr

Green Day verteidigen sich nach Todes-Sturz von Artisten

Green Day verteidigen die Fortsetzung des Auftritts nach dem Tod des Akrobaten. Beim ‚Mad Cool Festival‘ in Madrid verunglückte der spanisch-britische Akrobat Pedro Aunion Monrov tödlich durch einen Sturz aus circa 28 Metern Höhe.

Green Day verteidigen sich nach Todes-Sturz von Artisten
Foto: WENN.com

Green Day haben sich dennoch entschieden, ihren Auftritt auf der Veranstaltung nicht abzubrechen. Dafür wurden sie auf Social Media heftig kritisiert. Auf der Webseite der Band heißt es in einem Statement von Billie Joe Armstrong: „Viele von Euch wundern sich, dass wir die Performance nach dem Unfall fortgesetzt haben. Green Day wusste nichts davon, bis unsere Show vorbei war. Wir wussten sogar noch nicht einmal, dass es überhaupt einen Akrobaten in der Show gibt.“

Der tragische Vorfall, den tausende Besucher des Festivals zu Augen bekamen, ereignete sich wenige Minuten bevor die Band auftrat. „Diese Festivals sind riesig. Es passieren so viele Dinge zur gleichen Zeit und deshalb ist es nicht möglich, jeden Künstler über alles zu informieren. Wir waren in einem Backstage-Bereich, circa 800 Meter entfernt von der Hauptbühne“, rechtfertigt Billie sich gegenüber dem vorgeworfenen Mangel an Mitgefühl. Außerdem sagt der Sänger, dass sie von der Bühne aus an der Stimmung der Menge nichts gemerkt haben. „Alles wirkte normal. Die Zuschauer und Fans hatten eine gute Zeit“, schildert er.