Dienstag, 11. Juli 2017, 13:46 Uhr

Boris Becker zeigt, dass es keine Krise gibt

Boris Becker hat keine Lust mehr auf die irren Gerüchte. Nachdem seit einigen Wochen immer mal wieder von einer bevorstehenden Trennung zu lesen ist, hat die Tennislegende jetzt genug.

Mit einem Foto will er dem ein für alle Mal ein Ende setzen. Seitdem Lilly Becker bei der TV-Show ‚Global Gladiators‘ die Gerüchte um eine Ehekrise selbst verursachte, steht das Paar wieder in den Schlagzeilen. Nun setzt der Profi-Sportler ein deutliches Zeichen gegen die andauernden Spekulationen um seinen Beziehungsstatus: Mit einem Foto auf Instagram. Während seine Liebste Schnappschüsse mit ihren Freundinnen teilt, bekannte sich Boris dort öffentlich zu seiner Familie.

Er postete ein Bild, das ihn mit seiner Ehefrau Lilly und dem gemeinsamen Sohn Amadeus zeigt, offensichtlich aufgenommen am 9. Juli bei einem Spaziergang. „Meine Art von Sonntagen“ kommentierte er dieses.

Boris Becker zeigt, dass es keine Krise gibt
Foto: WENN.com

Von seinen Anhängern erntete er für diese Aktion viel Zuspruch: „Schöne Familie“, „Du bist der Beste! Lass Dich nicht unterkriegen!“ oder „Nette charmante und sympathische Familie!“ schreiben sie. Andere trauen dem Ganzen jedoch nicht wirklich und kommentieren: „Netter Versuch“ oder „Pleiten, Pech und Pannen“. Letzterer zielt damit wohl auf die Bankrott-Schlagzeilen, die sich ebenfalls seit einigen Wochen hartnäckig in den Medien halten.

Lilly selbst äußerte sich noch nicht wieder zu den derzeitigen Gerüchten. Mit dem Familien-Foto scheint allerdings alles gesagt zu sein.

Unterdessen veröffentlichte der ‚Stern‘ auf seiner Website einen bemerkenswerten journalistischen Kommentar. Da heißt es u.a.: „Die Reaktionen auf die derzeitigen Probleme von Boris Becker sind von eindeutiger Schärfe. Ob im Freundeskreis, in den sozialen Netzwerken – es wird vor allem gelacht und gelästert über das einstige Sport-Idol. Das ist nicht neu und ziemlich deutsch. Mit Häme behandeln wir unsere Helden hierzulande immer noch am liebsten. Im Fall von Becker ist diese Haltung allerdings auch eine besonders große Frechheit.“

Die Deutschen gingen auch deshalb immer noch so distanzlos und respektlos mit Becker um, weil er sie damals so nah an sich heran gelassen habe, heißt es an anderer Stelle. „Auf dem Platz legte er alle Emotionen offen, seine Nerven waren dort entweder aus Stahl oder lagen blank – bei Becker gab es nur ganz oder gar nicht. Das bedeutet: Die Magie, die früher vom Sportler Becker ausging, ist gleichzeitig der Fluch, der heute auf ihm liegt.