Freitag, 14. Juli 2017, 15:28 Uhr

Charts der Woche: "Sing meinen Song" wieder ganz oben

Die Calimeros (die Wer?) strebten zwar viele Tage lang ihrer ersten Nummer eins entgegen, doch dann kam das große „Sing meinen Song“-Staffelfinale auf VOX. Innerhalb kürzester Zeit schnellten die Verkäufe von des Soundtracks  so rapide in die Höhe, dass die Zusammenstellung nun wieder Platz eins der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, beehrt. Bereits Ende Juni standen die Teilnehmer der TV-Show an der Spitze.

Charts der Woche: "Sing meinen Song" wieder ganz oben
V.l.: Alec Völkel, Gentleman, Michael Patrick Kelly, Sascha Vollmer, Mark Forster, Lena Meyer-Landrut, Stefanie Kloß und Moses Pelham. Foto: VOX/ Markus Hertrich

Nun aber zu dem Schweizer Schlagertrio Calimeros! Das muss nicht traurig sein, denn mit „Aloha“ segelt es wie bereits 2016 („Schiff ahoi“) an die zweite Stelle. Auch dahinter wird Schlagermusik großgeschrieben: Helene Fischer („Helene Fischer“) hält die Bronzemedaille sicher in ihren Händen.

HipHopper sind wieder einmal zahlreich in der Top 20 untergebracht. Capo („Alles auf Rot“, vier), DCVDNS („Der erste tighte Wei$$e“, fünf) und US-Superstar Jay Z („4:44“, 15) springen für die beiden Vorwochensieger Fler & Jalil („Epic“) in die Bresche, die auf Position 29 abstürzen.

„Fred vom Jupiter“-Sänger Andreas Dorau hat sein selbsterklärtes Ziel, erstmals die Album-Charts zu stürmen, erreicht. Seine „charttaugliche“ Musik „Die Liebe und der Ärger der Anderen“ entert Rang 56. Die Toten Hosen zieht es zum „Wannsee“ und zu Platz 28 der Single-Tabelle. Höher steigt keiner ein. Die 187 Strassenbande, Gzuz, Bonez MC und LX hängen an 37. Stelle „Mit den Jungz“ ab; Capo setzt auf Position 60 „Alles auf Rot“.

Zum zwölften Mal in Folge bestimmt der frischgekürte Sommerhit „Despacito“ von Luis Fonsi feat. Daddy Yankee das Geschehen. Robin Schulz feat. James Blunt („OK“) und Imagine Dragons („Thunder“) folgen wie gehabt.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.