Freitag, 14. Juli 2017, 20:29 Uhr

Video: Verheerender Selfie-Unfall im Museum

Neues aus der Welt der Deppen: Dieses Selfie wurde teuer. Bei einer Kunst-Ausstellung in Los Angeles wollte eine Frau ein Foto von sich machen und stupste dabei eines der Kunstwerke an. Dies löste eine Kettenreaktion aus – der Gesamtschaden liegt bei 200.000 Dollar.

Video: Verheerender Selfie-Unfall im Museum
Foto: Liveleak

Selfies sind eben gelegentlich auch gefährlich! Allein letzen Monat starben sechs Menschen bei dem Versuch ein Selfie von sich zu schießen. Diese Frau ist zwar noch am Leben, aber dafür trieb sie das Foto womöglich in die fette Schuldenfalle. Ihr Selfie kostete sie unterm Strich nämlich 200.000 Dollar! Jetzt wurde ein Video dazu veröffentlicht.

Die tollpatschige Dame wollte sich eigentlich nur ein bisschen Kultur gönnen und besuchte eine Kunstinstallation in der Metropole Los Angeles. Damit alle sehen, wie schau und gebildet sie ist, wollte sie noch schnell ein Bild von sich und den 60 Exponaten mit kleinen Skulpturen machen.

Video: Verheerender Selfie-Unfall im Museum
Foto: Liveleak

Dummerweise stieß sie aber das Podest hinter sich an. Dieses löste einen Dominoeffekt aus. Ein Podest nach dem anderen fiel zu Boden. Insgesamt 12 Werke aus unterschiedlichen Materialien des Hongkonger Künstlers Simon Birch wurden dabei „irreparabel beschädigt“. Der Gesamtschaden ist dennoch immens. Da kann man nur hoffen, dass die gute Frau eine Haftpflichtversicherung hat. Unklar ist, ob die Werke versichert waren.

Der Vorfall geschah vor zwei Wochen, jetzt macht das Video aus einer Art Überwachungskamera die Runde. Der Clip wurde am 13. Juli auf YouTube hochgeladen, von jemandem, der behauptet, ein Freund von Simon Birch zu sein… Und in diesem Zusammengang gibt es Gerüchte, dass die Aktion bewusst inszeniert worden sei, um der Ausstellung etwas mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. (LK)