Samstag, 15. Juli 2017, 18:30 Uhr

Gigi Hadid & Zayn Malik als Mann & Frau oder so: "Vogue" sagt "Sorry"

Gigi Hadid (22) und ihr schmusender Lover Zayn Malik (24) zieren das Cover der US-August-Ausgabe der ‚Vogue‘ in größter Innigkeit und in Gucci und Ralph Lauren. Die Coverstory soll nämlich eine „neue Generation“ zeigen, die für die „Fluidität der Geschlechter“ steht. Doch schon hagelt es Kritik.

Auf den ersten Blick findet sich ja wirklich nix Verdächtiges auf dem Bild, das von dem Promi-Fotografen-Duo Inez van Lamsweerde und Vindoodh Matadin in Szene gesetzt wurde. Auf den zweiten Blick sieht man dann das beide die Klamotten getauscht haben. Doch bei der Umsetzung der Fotostrecke geht es – vereinfacht gesagt – um das „Ineinanderdfließen“ der Geschlechter, doch nicht wenige Kritiker meinen, das nun ausgerechnet DIESES putzige Pärchen rein gar nichts damit zu tun hätte.

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Zayn sagte im Interview, das er sich gerne mal im Kleiderschrank seiner Freundin bediene und z.B. ein Shirt der US-Designerin Anna Sui getragen habe: „Ich mag das Shirt. Auch wenn es ein bisschen eng ist – was soll das? Es ist doch egal, ob es ein Damen-T-Shirt ist.“ Gigi fügte hinzu: „Es geht doch gar nicht ums Geschlecht, sondern viel mehr um die Form und ob es zur Stimmung des Tages passt. Außerdem macht es Spaß, herumzuexperimentieren“.

Nun schreibt der Autor in dem Artikel u.a., dass Gigi und Zayn eine „gleichgültige Haltung gegenüber Geschlechtscodes“ haben, gerade weil sie sich gegenseitig im Kleiderscrank des nderen bedienen. Doch viele Leser meinten, dass der Wäschetausch zwischen Mann und Frau noch lange nichts mit der Gender-Fluid – also dem „mehrfachen“ Wechsel des Geschlechts – zu tun habe. Die Art wie man aussieht hat nämlich noch lange nichts mit dem eigenen Geschlecht zu tun.

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Nach den Diskussionen im Netz hat wohl auch die ‚Vogue‘ erkannt, dass man am eigentlichen Thema vorbeigeschrammt ist und rudert nun zurück. “Die Geschichte war beabsichtigt, um den Einfluss hervorzuheben, den die geschlechtsneutrale Community auf Mode und Kultur gehabt haben”, erklärte eine Sprecherin gegenüber ‚BuzzFeed‘ in einem Statement. “Es tut uns sehr leid, dass der Artikel diesen Geist nicht wirklich widergespiegelt hat, – wir danebengelegen haben. Wir freuen uns sehr darauf, das Gespräch mit einer größeren Sensibilität fortzusetzen.” (PV)