Samstag, 15. Juli 2017, 10:49 Uhr

Papst Franziskus hat jetzt ein Warnschild an der Tür

Der Papst scheint keine Lust mehr auf Jammerer zu haben, die sich in die Opferrolle begeben. Sie sollten sich lieber auf das Lösen von Problemen zu konzentrieren.

Papst Franziskus (80) hat Nörglern den Zutritt zu seinem privaten Arbeitszimmer verboten: Das Oberhaupt der katholischen Kirche ließ ein Schild mit der Aufschrift „Kein Jammern“ anbringen, wie die italienische Zeitung „La Stampa“ am Freitag berichtete. Das Schild gleicht einem Rauchverbotsschild, wie auf Bildern zu sehen ist.

Auf der Plakette steht des weiteren, Jammerer sollten sich nicht in eine Opferrolle begeben, diese mindere die Laune und die Fähigkeit, Probleme zu lösen. Um das Beste aus sich herauszuholen, solle man sich auf das eigene Potenzial und nicht seine Unzulänglichkeiten konzentrieren. „Also hör auf dich zu beschweren und handle, um dein Leben zu verbessern“, ist dort zu lesen.

Der Papst hatte das Schild während einer der wöchentlichen Audienzen auf dem Petersplatz von dem Psychologen und Motivationsredner Salvo Noé geschenkt bekommen. Franziskus habe sich beim Lesen des Textes sehr gefreut, berichtete Noé. (dpa)